Unsere Autor*innen im Überblick

Unsere rund 300 Autor*innen kommen aus der Politik, der Wirtschaft, sind Wissenschaftler, Vertreter aus Gesellschaft oder Medien. Ihre Beiträge beschäftigen sich mit den verschiedenen Aspekten der Energiezukunft und des Klimaschutzes. Teil dieser Debatte und regelmäßige Impulsgeber sind auch die WarWatt-Beiträge unseres Kolumnisten Hubertus Grass. Darüber hinaus ist es unser Ansporn, die komplexen Themen der so vielfältigen Energiewelt verständlich und anschaulich aufzubereiten, weshalb wir als Stiftungsteam auch immer wieder eigene Beiträge, Umfragen und Infografiken veröffentlichen.

Kolumnist

Hubertus Grass

Kolumnist

Dr. Michael Mommert und Prof. Dr. Damian Borth

Gastautor

Autor
Dr. Michael Mommert arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz & Maschinelles Lernen der Universität St. Gallen (HSG) und beschäftigt sich dort mit der Anwendung tiefer Neuronaler Netzwerke auf Satellitendaten um damit die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu untersuchen. Nach dem Studium der Physik in Heidelberg (2009) promovierte Dr. Mommert an der Freien Universität Berlin (2013) und forschte anschliessend in den USA als Astronom bis er 2020 an die HSG kam. Dr. Damian Borth ist Professor für Künstliche Intelligenz & Maschinellen Lernen an der Universität St. Gallen (HSG). Dr. Borth promovierte an der Technischen Universität Kaiserslautern und am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich des Bildverstehen. Nach der Promotion 2014 folgte ein Aufenthalt als Postdoctoral Fellow an der University of California, Berkeley und dem International Computer Science Institute in Berkeley und ein Stop am DFKI als Direktor des Deep Learning Kompetenzzentrums bevor er an die HSG ging.
Dr. Steffi Ober und Vivienne Huwe

NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V

Autor
Dr. Steffi Ober ist als Teamleiterin für den Bereich Ökonomie und Forschungspolitik im NABU tätig, dem ältesten und mitgliederstärksten Naturschutzverbands Deutschlands. Sie ist die Initiatorin und Co-Sprecherin der zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende, die das Wissen und den Austausch zivilgesellschaftlicher Organisationen zu Forschung und Innovation vorantreibt. Dr. Steffi Ober ist promovierte Tierärztin mit einem Master in Public Policy der Humboldt-Viadrina School of Governance. Von 1998 bis 2002 war sie die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Rheinland-Pfalz. Sie ist Gastdozentin an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Vivienne Huwe ist als Referentin für Bioökonomie im NABU tätig. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie tätig, wo sie regionale Wertschöpfungspotentiale der Bioökonomie erforschte und die Netzwerkbildung hierfür relevanter Unternehmen vorantrieb. Sie hat einen Master in Biotechnologie und Angewandter Ökologie von der TU Dresden.
Dr. Melanie Müller und Inga Carry

Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Autor

Dr. Melanie Müller ist Wissenschaftlerin mit dem Regionalfokus südliches Afrika in der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Sie leitet dort das Forschungsprojekt „Transnationale Governance-Ansätze für nachhaltige Rohstofflieferketten“. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die politischen und sozioökonomischen Entwicklungen im südlichen Afrika (insbesondere Südafrika, Simbabwe und Mosambik), Rohstoffgovernance und Lieferkettenverantwortung. Twitter: @fraumueller_swp

Inga Carry ist seit Oktober 2020 Forschungsassistentin an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) im Forschungsprojekt „Nachhaltige Globale Lieferketten“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Umweltkriminalität, Ressourcen- und Umweltkonflikten und nachhaltiger Friedensbildung. Zuvor arbeitete sie bei der trilateralen Umweltorganisationen EcoPeace Middle East in Israel und Palästina, wo sie unter anderem zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die politische und soziale Stabilität im Nahen Osten forschte. Twitter: @carry_inga

Circular Economy Initiative Deutschland

Gastautor

Autor
Das Konzept der Circular Economy zielt darauf ab, menschliches Wohlbefinden und wirtschaftliche Aktivitäten von Umweltschäden zu entkoppeln. Will Deutschland dieses Ziel erreichen, muss sich die Art, wie wir als Gesellschaft produzieren und konsumieren grundlegend verändern: Weg von der „Wegwerfgesellschaft“ bzw. „Wegwerfwirtschaft“. Das Ziel: Ein regeneratives System, in dem wir weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Abfall produzieren und den Ausstoß von Treibhausgas-Emissionen verringern. In den letzten Jahren hat dieses Konzept einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft international an Bedeutung gewonnen. Die Europäische Union und zahlreiche Mitgliedsländer haben strategische Pläne für einen Übergang zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise nach den Prinzipien der Circular Economy entwickelt. Auch außerhalb Europas folgen Länder dieser Leitidee, beispielsweise China, Japan oder Kanada. In Deutschland gibt es derzeit noch keine übergeordnete Strategie, wie eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise erreicht werden kann. Die Circular Economy Initiative Deutschland bindet Wirtschaft, Wissenschaft und gesellschaftliche Akteure ein, um ein gemeinsames Zielbild für Deutschland zu entwickeln, konkrete Anwendungsfälle zu untersuchen und deren Umsetzung zu unterstützen sowie Rahmenbedingungen zu identifizieren. Dies findet in unterschiedlichen Gremien statt. Der Lenkungskreis bildet die Leitungs- und Strategieebene der Initiative. Der Arbeitskreis besteht aus Vertretern der im Lenkungskreis vertretenen Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, sowie der Geschäftsstelle der Circular Economy Initiative und des Kooperationspartners SYSTEMIQ. Die Hauptaufgabe des Arbeitskreises ist die Erarbeitung einer Circular Economy Roadmap. Innerhalb der Arbeitsgruppen findet der Austausch zu speziellen Themen wie Verpackung oder Batterien statt. Dabei werden Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Umsetzung der Circular Economy erarbeitet. Die Förderung für das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereitgestellt. Die Initiative wird unter der Federführung von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und in Kooperation mit SYSTEMIQ durchgeführt. Den Vorsitz hat der acatech Vizepräsident Thomas Weber inne.
Jan Aengenvoort

Next-Kraftwerke

Autor
Jan Aengenvoort studierte Geisteswissenschaften in Köln, Bonn und Paris mit Abschluss Magister Artium, bevor er im Jahr 2011 seine Tätigkeit bei Next Kraftwerke im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Unternehmensentwicklung aufnahm. Seitdem beschäftigt er sich intensiv mit der Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energien über virtuelle Kraftwerke und mit der Vermittlung damit einhergehender Werkzeuge, Prozesse und Problematiken. In seinem Focus hat er sowohl die interessierte Öffentlichkeit als auch den Kundenkreis des virtuellen Kraftwerks von Next Kraftwerke.
Annegret-Cl. Agricola

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Autor
Annegret-Cl. Agricola ist Bereichsleiterin Energiesysteme und Energiedienstleistungen bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). In ihrem Aufgabengebiet verfolgt sie die Zielsetzung, innovative Strategien und Lösungen zu entwickeln, die die verschiedenen Aspekte von Energieeffizienz, intelligenten Energiesystemen und erneuerbaren Energien systematisch und technologieübergreifend bündeln. 2013 hat sie gemeinsam mit ihrem Team die Plattform Pumpspeicherwerke (www.pumpspeicher.info) initiiert.