Unsere Autor*innen im Überblick

Unsere rund 300 Autor*innen kommen aus der Politik, der Wirtschaft, sind Wissenschaftler, Vertreter aus Gesellschaft oder Medien. Ihre Beiträge beschäftigen sich mit den verschiedenen Aspekten der Energiezukunft und des Klimaschutzes. Teil dieser Debatte und regelmäßige Impulsgeber sind auch die WarWatt-Beiträge unseres Kolumnisten Hubertus Grass. Darüber hinaus ist es unser Ansporn, die komplexen Themen der so vielfältigen Energiewelt verständlich und anschaulich aufzubereiten, weshalb wir als Stiftungsteam auch immer wieder eigene Beiträge, Umfragen und Infografiken veröffentlichen.

Kolumnist

Hubertus Grass

Kolumnist

Autor
Nach Studium, politischem Engagement und Berufseinstieg in Aachen zog es Hubertus Grass nach Sachsen. Beruflich war er tätig als Landesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, Prokurist der Unternehmensberatung Bridges und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Seit 2011 ist er als Unternehmensberater freiberuflich tätig.
Dr. Christoph Schlenzig und Dr. Manuel Lösch

Reallabor Smart East Karlsruhe

Autor

Dr. Christoph Schlenzig ist Gründer und Vorsitzender des Unternehmensbeirats von Seven2one Informationssysteme GmbH (https://www.seven2one.de/home/), die sich auf Software auf dem dynamischen Energiemarkt spezialisiert hat.

Dr. Manuel Lösch ist Abteilungsleiter der Forschungsabteilung „Intelligente Information und Kommunikation in Technischen Systemen“ (IIK) des FZI Forschungszentrum Informatik (https://www.fzi.de/startseite/). Er verantwortet zudem das FZI Living Lab smartEnergy, bei dem innovative Energiemanagement-Lösungen entwickelt und erprobt werden.

Dr. Michael Mommert und Prof. Dr. Damian Borth

Gastautor

Autor
Dr. Michael Mommert arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz & Maschinelles Lernen der Universität St. Gallen (HSG) und beschäftigt sich dort mit der Anwendung tiefer Neuronaler Netzwerke auf Satellitendaten um damit die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu untersuchen. Nach dem Studium der Physik in Heidelberg (2009) promovierte Dr. Mommert an der Freien Universität Berlin (2013) und forschte anschliessend in den USA als Astronom bis er 2020 an die HSG kam. Dr. Damian Borth ist Professor für Künstliche Intelligenz & Maschinellen Lernen an der Universität St. Gallen (HSG). Dr. Borth promovierte an der Technischen Universität Kaiserslautern und am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich des Bildverstehen. Nach der Promotion 2014 folgte ein Aufenthalt als Postdoctoral Fellow an der University of California, Berkeley und dem International Computer Science Institute in Berkeley und ein Stop am DFKI als Direktor des Deep Learning Kompetenzzentrums bevor er an die HSG ging.
Angelique Wu und Julian Kuntzsch

Concular UG

Autor
Angelique Wu ist Absolventin der Chinastudien und Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin und begleitet seit 2019 das Team hinter Restado und Concular. In ihrer Abschlussarbeit erforschte sie die Wechselwirkung von deutsch-chinesischen Kooperationen in der Kreislaufwirtschaft, mit Blick auf die Made in China 2025 Strategie. Bei Concular liegen ihre Schwerpunkte im Business Development und in der Kommunikation. Darüber hinaus betreut sie Kundenprozesse und unterstützt die Weiterentwicklung der Marktplattform Restado. Julian Kuntzsch hat an der Beuth Hochschule für Technik Berlin Umweltingenieurwesen und Bau studiert. Derzeit befindet er sich in einem Masterprogramm, mit Fokus auf interdisziplinäre Ansätze der Kreislaufwirtschaft und des Abfallmanagements an der BTU Cottbus. Seit 2020 unterstützt er Concular in der zirkulären Baubranche und engagiert sich dort in zahlreichen Rück-, Neu- und Umbauprojekten, betreut Reuse-Assessments und berät die Projektleitung vor Ort.
Simon Köppl, Andreas Weigand, Hannah Dahmen

Projekt unIT-e²

Autor

Simon Köppl ist seit 7 Jahren in der energiewirtschaftlichen Forschung tätig. An der FfE in München ist er Projektleiter von verschiedenen Projekten im Kontext von neuen Energiemärkten und intelligenten Stromnetzen (u.a. das SINTEG-Projekt C/sells und das Verbundprojekt unIT-e²). Durch die intensive Arbeit in Reallaboren wurde er zum großen Fan einer Kooperation auf Augenhöhe von Wissenschaft & Praxis und einer Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichsten Sektoren. Kontakt über: www.linkedin.com/in/simon-köppl ; https://twitter.com/koeppl_simon

Andreas Weigand ist Referent für Fragen der dezentralen Energieversorgung bei den Stadtwerken München (SWM). Begonnen hat er seine Laufbahn in Großkraftwerken im In- und Ausland. Bei den SWM betreute der Diplom-Wirtschaftsingenieur im Energiehandel das Wind- und PV-Portfolio in Deutschland und Großbritannien. Mit einem konzernübergreifenden Team arbeitet er in verschiedenen Projekten an innovativen Lösungen für die Energiewende. Er war Projektleiter der SWM-Aktivitäten im SINTEG-Projekt „C/sells“ und arbeitet aktuell im Konsortium „unIT-e²“ an der vollumfänglichen Integration der Elektromobilität in die Stromnetze.

Hannah Dahmen studiert im Master Sustainability Economics and Management an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und arbeitet als Werkstudentin an der FfE in München, u.a. für das SINTEG-Projekt C/sells.

Dr. Rolf Sommer und Tanja Dräger de Teran

WWF Deutschland

Autor
Dr Rolf Sommer ist Direktor des Fachbereichs Landwirtschaft und Landnutzungsänderung beim WWF in Deutschland. Zuvor arbeitete er als Principal Scientist am Internationalen Zentrum für tropische Landwirtschaft (CIAT) in Nairobi, Kenia. Seit über 20 Jahren ist er als Experte für tropische Landwirtschaft und Böden in Afrika, Asien und Lateinamerika unterwegs. Die Suche nach nachhaltigen Lösungen, die Ernährungssicherheit, nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung, Naturschutz, Biodiversität und das funktionierende von Agrarökosystemen zusammenbringen, steht seit je her im Mittelpunkt der Arbeit von Rolf Sommer. Dies umfasst den Schutz oder die Wiederherstellung von Bodenfruchtbarkeit und -gesundheit auf Feldebene, die Verbesserung des Lebensunterhalts von Kleinbauern durch verbesserte, wettbewerbsfähige und ökoeffiziente Produktionssysteme auf Betriebsebene, die biologische Vielfalt, den Schutz von Natur und Landschaft sowie die Rehabilitation auf Wassereinzugsgebiets- / regionaler Ebene und die Kohlenstoffbindung und Klimaschutz auf globaler Ebene. Rolf Sommer hat einen Doktortitel in Agrarwissenschaften und einen Diplom in Biologie und hat in den letzten 20 Jahren zahlreiche Artikel, Konferenzbeiträge und Online-Veröffentlichungen veröffentlicht. Tanja Dräger de Teran ist Referentin für nachhaltige Landnutzung, Klimaschutz und Ernährung beim WWF. Übergreifendes Ziel der Arbeit von Frau Dräger de Teran liegt darin, sich für einen nachhaltigen Anbau von Biomasse sowie eine nachhaltige Ernährung einzusetzen. Dies umschließt auch das Thema Lebensmittelverschwendung. Zentrales Thema ihrer Arbeit ist die Darstellung der Auswirkungen unserer Ernährungsgewohnheiten auf unsere Ressourcen und das Klima. Dies betrifft auch die Verschwendung von Lebensmitteln – ob in privaten Haushalten oder entlang der Wertschöpfungskette. Ziel ihrer Arbeit ist, Lösungsansätze und alternativen Handlungsoptionen zu analysieren, um den Ressourcenverbrauch zu vermindern sowie die Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige Ernährung zu stärken . Weiterhin hat sich Frau Dräger de Teran im Rahmen verschiedener Projekte mit verschiedenen Schnittstellen von Landwirtschaft und Umwelt auseinandergesetzt, darunter zum Klimaschutz, Gewässerschutz, insbesondere in Bezug auf die Stickstoffproblematik, sowie zur Artenvielfalt. Darüber hinaus hat Tanja Dräger de Teran sich über die letzten Jahre mit verschiedenen Förderpolitiken und Fachrechten in Bezug auf eine nachhaltige Landnutzung auseinandergesetzt. Tanja Dräger studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Geographie mit den Nebenfächern Biologie und Meteorologie. Schwerpunkte des Studiums bildeten Aspekte der nachhaltigen Nutzung, der Umweltökonomie und der Umweltpolitik.
Circular Economy Initiative Deutschland

Gastautor

Autor
Das Konzept der Circular Economy zielt darauf ab, menschliches Wohlbefinden und wirtschaftliche Aktivitäten von Umweltschäden zu entkoppeln. Will Deutschland dieses Ziel erreichen, muss sich die Art, wie wir als Gesellschaft produzieren und konsumieren grundlegend verändern: Weg von der „Wegwerfgesellschaft“ bzw. „Wegwerfwirtschaft“. Das Ziel: Ein regeneratives System, in dem wir weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Abfall produzieren und den Ausstoß von Treibhausgas-Emissionen verringern. In den letzten Jahren hat dieses Konzept einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft international an Bedeutung gewonnen. Die Europäische Union und zahlreiche Mitgliedsländer haben strategische Pläne für einen Übergang zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise nach den Prinzipien der Circular Economy entwickelt. Auch außerhalb Europas folgen Länder dieser Leitidee, beispielsweise China, Japan oder Kanada. In Deutschland gibt es derzeit noch keine übergeordnete Strategie, wie eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise erreicht werden kann. Die Circular Economy Initiative Deutschland bindet Wirtschaft, Wissenschaft und gesellschaftliche Akteure ein, um ein gemeinsames Zielbild für Deutschland zu entwickeln, konkrete Anwendungsfälle zu untersuchen und deren Umsetzung zu unterstützen sowie Rahmenbedingungen zu identifizieren. Dies findet in unterschiedlichen Gremien statt. Der Lenkungskreis bildet die Leitungs- und Strategieebene der Initiative. Der Arbeitskreis besteht aus Vertretern der im Lenkungskreis vertretenen Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, sowie der Geschäftsstelle der Circular Economy Initiative und des Kooperationspartners SYSTEMIQ. Die Hauptaufgabe des Arbeitskreises ist die Erarbeitung einer Circular Economy Roadmap. Innerhalb der Arbeitsgruppen findet der Austausch zu speziellen Themen wie Verpackung oder Batterien statt. Dabei werden Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Umsetzung der Circular Economy erarbeitet. Die Förderung für das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereitgestellt. Die Initiative wird unter der Federführung von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und in Kooperation mit SYSTEMIQ durchgeführt. Den Vorsitz hat der acatech Vizepräsident Thomas Weber inne.