Brennstoffzelle oder Batteriefahrzeug – was wird der Antrieb der Zukunft?

Gastautor Portrait

Dr. Kathrin Goldammer und Fabian Grüger

Reiner Lemoine Institut gGmbH

Kathrin Goldammer ist Geschäftsführerin des Reiner Lemoine Instituts und Expertin für Energiewirtschaft und Strommärkte. Sie studierte Elektrotechnik und promovierte 2007 in Physik. Sie leitete Beratungsprojekte zur Bewirtschaftung konventioneller Kraftwerke und zur Integration von Erneuerbaren Energien bei Stadtwerken und Industrieunternehmen. Am IASS Potsdam baute sie die Plattform Energiewende auf und leitete im Anschluss die Geschäftsstelle des Forschungsforums Energiewende – einer Multi-Stakeholder Dialogplattform des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Fabian Grüger ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsfeld Mobilität mit Erneuerbaren Energien des Reiner Lemoine Instituts. Dort forscht er vorwiegend an nachhaltiger Mobilität auf Basis von Wasserstoff und Fragen zum Infrastrukturaufbau. Sein aktuelles Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die Zahl der Wasserstofftankstellen in Deutschland bei gleichzeitiger Erhöhung der Nachfrage steigern lässt. Fabian Grüger studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen und war nach seinem Abschluss Mitgründer eines Ingenieurbüros für Elektromobilität und Energie.

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25. September 2017

Der Verkehr ist der einzige Sektor in Deutschland, dessen Treibhausgasemissionen in den letzten Jahren nicht gesunken, sondern sogar gestiegen sind. Reichte dies als Argument für die Dekarbonisierung des Verkehrs anscheinend bisher nicht aus, geraten die Fahrzeughersteller nun zunehmend durch Dieselskandal und drohende Fahrverbote unter Druck. Norwegen, Frankreich, Österreich und Großbritannien stellen bereits den Abschied vom Verbrennungsmotor zwischen 2030 und 2040 in Aussicht, China wird eine „Elektroauto-Quote“ einführen. Der Zugzwang, unter dem die deutsche Automobilbranche steht, wird langsam spürbar. Wollen die Hersteller also nun handeln, sind nach heutigem Stand der Technik zwei Möglichkeiten besonders aussichtsreich, um ihre Fahrzeuge sauberer zu machen: Entweder sie setzen auf batterieelektrische Antriebe (BEV), oder fassen Brennstoffzellen (FCEV) ins Auge. Doch welcher Antrieb wird sich durchsetzen? Und was würde dies für das deutsche Energiesystem bedeuten?

Für jeden nachhaltigen Antrieb geeignet: Die Tankstelle der Zukunft besteht aus Wind- und PV-Anlagen, stationären Batterien, Elektrolyseuren sowie einem Netzanschluss.
Für jeden nachhaltigen Antrieb geeignet: Die Tankstelle der Zukunft besteht aus Wind- und PV-Anlagen, stationären Batterien, Elektrolyseuren sowie einem Netzanschluss. (Abbildung: RLI)

Batteriefahrzeuge dominieren die Debatte

Momentan sind vor allem Batteriefahrzeuge als mögliche Nachfolger für Verbrenner im Gespräch. Wurden sie noch vor wenigen Jahren höchstens als Zweitwagen für kleine Reichweiten im privaten Bereich im Stadtverkehr diskutiert, können sie heute erheblich vielfältiger eingesetzt werden – selbst für gewerbliche Anwendungen sind die Reichweiten oft ausreichend. Die Standzeiten zum Aufladen der Fahrzeuge sind ebenso meist lang genug und können über die Wahl der Ladeleistung grundsätzlich den Bedürfnissen angepasst werden. BEV sind also zu Recht sehr dominant in der Diskussion um die Mobilität der Zukunft.

Probleme gibt es dagegen bei der Integration der BEV ins Energiesystem, sobald sie einen größeren Anteil des Straßenverkehrs ausmachen. Sie benötigen eine flächendeckend verfügbare Ladeinfrastruktur und ein leistungsfähiges Schnellladesystem zum gleichzeitigen Laden mehrerer Fahrzeuge. Diese aufzubauen ist teuer. Vor allem aber kann es lokal zu starken Netzbelastungen bzw. ‑restriktionen kommen, insbesondere dort, wo viele BEV parken und laden. Dies zeigt exemplarisch eine Untersuchung des RLI an einem Parkhaus: Es verfügt über 1.650 Stellplätze für Mietfahrzeuge, die maximale Leistung des Netzanschlusses beträgt 1 MW. Bei einer Ladeleistung von 22 kW und einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 0,4 können nur etwa 100 Fahrzeuge versorgt werden. Selbst geringe Ladeleistungen lasten den Netzanschluss fast vollständig aus. Es wird deutlich, dass diese Last zukünftig flexibilisiert werden muss, etwa über gesteuertes Laden oder stationäre Speicher oder dass der Netzanschluss verstärkt werden muss.

Brennstoffzellenfahrzeuge sind netzverträglicher

Brennstoffzellenfahrzeuge dagegen bieten eine höhere Flexibilität. Zwar benötigen sie mehr elektrische Energie für die Kraftstoffherstellung mittels Elektrolyse, diese ist jedoch hinsichtlich Lastverlauf und Standort flexibel, was eine höhere Netzverträglichkeit bedeutet. Mithilfe von Wasserstoff ließen sich zudem Speicher, die für die Integration von volatilen Erneuerbaren Energien zunehmend erforderlich werden, einsparen. FCEV sind innerhalb von Minuten aufgetankt und erreichen spielend Reichweiten von 400 km und mehr. Dennoch spielen FCEV in der Debatte um zukünftige Mobilität eine untergeordnete Rolle. Denn neben Reichweite sowie Tank- und Ladedauer ist für Nutzerinnen und Nutzer hauptsächlich das Argument der Gesamtkosten für Kauf und Betrieb von Fahrzeugen entscheidend. FCEV sind wegen ihres hohen Anschaffungspreises und der noch unzureichenden Tankinfrastruktur bislang nur in wenigen Fällen eine attraktive Alternative.

Antrieb BEV oder FCEV?

Wie lautet also das Fazit? BEV und FCEV können den Verkehrssektor beide dekarbonisieren. Aus Sicht des Gesamtsystems gibt es jedoch viele Herausforderungen, denen die Konzepte jeweils unterschiedlich gut begegnen können. BEV bieten hohe Effizienz und sind in der Gesamtbilanz günstiger, können jedoch problematisch für das Energiesystem werden, wenn sie in großer Anzahl gleichzeitig und schnell geladen werden sollen. FCEV bieten perspektivisch hohen Komfort, wie etwa schnelles Tanken und versprechen für Nutzerinnen und Nutzer eine kaum spürbare Umstellung im Vergleich zum Verbrennungsmotor. Insbesondere belasten sie weniger stark die Stromnetze und harmonieren besser mit Erneuerbaren Energien. Andererseits benötigen sie insgesamt mehr Energie. Aus Sicht der Energiesystemforschung wäre darum eine Kombination beider Antriebssysteme vorteilhaft.

Der Autoverkehr auf dem Weg zum klimafreundlichen System könnte also durchaus ähnlich aussehen wie der Verkehr heute: Die Konsumentinnen und Konsumenten können, je nach Anforderungsprofil, zwischen verschiedenen Antriebskonzepten auswählen. Das größte Argument bleibt aber: Autos mit den neuen Kraftstoffen Strom und Wasserstoff produzieren während der Fahrt keine Treibhausgasemissionen, keine Schadstoffe wie Stickoxide – und sie beschleunigen schnell und leise.

Diskutieren Sie mit

    Konni Schmidt

    vor 3 Jahren

    Warum ist ein Erdgas-Antrieb aus dem Rennen?
    Methangas kann auch durch Windräder gewonnen werden (P2G).
    Das würde bedeuten, wir müssen nicht alle Autos wegwerfen und völlig neue bauen.

    Der Speicher ist bereits vorhanden (Erdgas-netz und Speicher), das Verteilsystem ist vorhanden, Umrüsten ist billiger als neu, d.h. auch wenige reiche Nutzer können einbezogen werden.

    Reinhard Habichtsberg

    vor 3 Jahren

    Konni Schmidt: Die Effizienz ist noch viel geringer als bei H2. Sie liegt insgesamt bei 7 - 8 % (Strom -> H2 -> Methan, und Effizienz beim Verbrennen im Automotor) gegenüber 80 % bei Batterieantrieb. Wenn wir Strom aus EE im Überfluss hätten, wäre es ein Weg. Haben wir aber nicht für viele Jahre. Und die Wende zum ausschließlichen Einsatz von EE hat Vorrang, wenn wir dem Klimawandel entgegen treten wollen.

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    Reinhard Habichtsberg

    vor 3 Jahren

    Eine Frage an Fabian Grüger: In den Medien wird immer wieder auf die Probleme mit der Speicherung von H2 wegen der Flüchtigkeit hingewiesen. Ein großer Teil würde bei der Lagerung verloren gehen weil er durch die Wände der Lagerbehälter diffundiert. Wie ist Ihre Ansicht dazu?

    Konni Schmidt

    vor 3 Jahren

    Sie vergessen die soziale Frage, wie so viele.
    Ich werde mir in meinem Leben niemals eine E-Auto kaufen können!

    E-Auto gleich AUsschlus von Mobilität?
    Ich werde also einen "Verbrenner" so lange fahren, bis es mir verboten wird bzw. bis ich die Steuern definitiv nicht mehr bezahlen kann, was auf das Selbe herauskommt.

    Marcus Mangelsdorf

    vor 1 Jahr

    Ich glaube, da kann ich Sie beruhigen: Während die Kosten für Verbrennerfahrzeuge über die Jahre immer steigen oder höchstens gleich bleiben, werden E-Fahrzeuge zurzeit von Jahr zu Jahr günstiger. Das bedeutet, dass es schon bald eine finanziell nachteilige Entscheidung sein könnte, _kein_ E-Auto zu fahren.
    Der ADAC listet für 2019 immerhin schon 2 angekündigte Fahrzeuge unter 16.000€:
    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/kaufen/neue-elektroautos/

    Selbst jetzt ist es schon bei vielen Modellen günstiger, die elektrisch angetriebene Variante zu wählen. Siehe hierzu z. B. die Vergleichsrechnung des Manager Magazins von Anfang 2018: http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/elektroauto-vs-verbrenner-wer-ist-billiger-fotostrecke-157127.html
    Das kommt schlichtweg von der hohen Effizienz des Antriebs (= man muss weniger verschwendete Energie bezahlen) und den geringeren Wartungskosten durch viel weniger Verschleißteile. Der Mythos beruht wahrscheinlich darauf, nur den reinen Kaufpreis zu betrachten, nicht aber die Folgekosten über das Fahrzeugleben.

    Und selbstverständlich fehlt es noch an wirklich günstigen (Klein-)Fahrzeugen mit Elektroantrieb. Das liegt aber auch daran, dass bis jetzt nur Tesla ernsthafte Anstrengungen im Bereich E-Mobilität unternommen hat. Zum Glück ändert sich das gerade.

    Aber abgesehen vom Preis ist das E-Auto auch in anderen Aspekten deutlich sozialer als ein Verbrennerfahrzeug: Neben weniger Lärm- und Abgasbelastung muss man auch bedenken, dass Sie durch E-Mobilität plötzlich nicht mehr von einigen wenigen Unternehmen abhängig sind, die Ihnen zurzeit Benzin und Diesel zu einem fast beliebigen Preis verkaufen können.
    Beim Strom als "Treibstoff" gibt es dann plötzlich tausende verschiedene Anbieter, z. B. könnte die Nachbar*in mit Solaranlage Ihnen den Strom verkaufen. Sozialer geht es meiner Ansicht nach kaum.

    Diese neu gewonnene Unabhängigkeit von wenigen marktbestimmenden Unternehmen ist ein mein Meinung nach viel zu selten vorgebrachtes Argument für die Elektromobilität (und in meinen Augen auch gegen die Brennstoffzelle als Antriebskonzept).
    Vielleicht kommt das Argument ja stärker zum Tragen, wenn im nächsten Sommer wieder die Benzinpreise anziehen und der Kostenvorteil der Elektroautos noch größer wird :)

    Wolfgang Schlag

    vor 1 Jahr

    Vorweg gestellt, aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe müssen wir im Interesse unserer Kinder und Enkel, und, und, und, schleunigst aussteigen.
    Die Frage ob BEV oder FZEV ist dabei aber nicht so einfach zu beantworten. Wenn man bedenkt, dass zur Herstellung von einer Tonne Lithiumcarbonat ca 2 Millionen Liter Wasser benötigt werden und zur Fertigung von Kobalt ein riesiger energetischer Aufwand betrieben werden muss, hadere ich etwas mit den BEV, zumindest solange LI - IO Akkumulatoren eingebaut werden müssen. Für ein BEV werden 22 Kg LI benötigt, für einen Plugin oder FZEV ca 1,2Kg LI. Bedenkt man weiterhin, das 2017 in Deutschland 16 Mrd m³ H2 als Nebenprodukt hergestellt wurden und davon 1Mrd m³ nur verbrannt wurden, kann man zu dem Schluss kommen, dass FZEV, wenn auch mit einem niedrigeren Wirkungsgrad, zukunftsträchtiger sein könnte. Mit der einen Mrd m³ H2 könnten ca 500000 FZEV ein Jahr lang fahren. Es gibt darüber hinaus bereits jetzt Elektrolyseverfahren, über die aus Wind - und Solarenergie H2 hergestellt wird, und das zu Zeiten, wo in den Stromnetzen kein Bedarf vorliegt. Vattenfall und Linde praktizieren das seit geraumer Zeit in Hamburg. Sie beliefern H2 Tankstellen mit diesem H2. Zum erreichen einer ausgeglichenen Klimabilanz muss ein BEV ca 120000 km fahren, ein FZEV hat das bereits nach ca. 80000 km erreicht. Wenn wir es packen, den CO2 Ausstoß innerhalb der nächsten 2 Jahre um mindestens 30% zu reduzieren, ist es dann egal ob mit BEV oder FZEV oder mit beiden. Wenn wir dann noch die sozialen Komponente bei der Grundstoffproduktion von LI und CO für die Menschen verträglich zu gestalten, haben wir noch mehr gekonnt.

    Pascal

    vor 10 Monaten

    E Auto ist meiner Meinung nach nicht die Zukunft . Die Akkus sind nach verhältnismäßig kurzer Dauer kaputt und kostenintensiv zu ersetzen . Die Infrastruktur die für das e Auto notwendig wäre ist warscheinlich 2300 noch nicht fertiggestellt bei unserem derzeitigen Verkehrsminister Scheuer. Die Herstellung der Akkus ist von der Ökogbilanz ne Katastrophe Mal abgesehen von der ensorgung. Die Energie womit die Akkus geladen werden kommen auch in der Zukunft auch weiterhin aus Braunkohle Dank erfolgreicher Lobbyarbeit . Ich habe in den Kommentaren Gelesen das die Wasserstoffautos zu kosteninzensiv seien ? Also vor nicht allzu langer Zeit waren es die e Autos auch in allen Belangen aber wenn man Mal darüber nachdenkt warum die Dinger immer günstiger werden erschließt es sich einem auch ( Energieträger Strom ? Braunkohle? Lobbyismus! ) Also meiner Meinung nach ist der Wasserstoffantrieb die bessere Wahl und diese ich nenn sie Mal ausreden , das Wasserstoff zu flüchtig sei oder kostenintensiv in der Herstellung oder dieses weitere blablabla sind für mich gesehen lügen um die kuh noch weiter zu melken solang sie Milch gibt ich werde mir kein eauto zulegen da es nach meiner Ansicht nicht die Lösung des Problems ist ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren .

    Michael Lücking

    vor 10 Monaten

    Auch ich bin der Meinung das der einzige Energieträger für die Zukunft Wasserstoff ist. Die Gewinnung der benötigten Rohstoffe für den Batterieantrieb schädigt zwar nicht unser gutes Gewissen vor der Tür aber zerstört ganze Ökosysteme was von der kompletten Politik lächelnd ignoriert wird. Es ist traurig das der Ausbau von Wasserstoffzapfpunkten nicht mit der gleichen Vehemenz vorangetrieben wird wie der E-Antrieb den Menschen angepriesen wird. Ein Lichtblick für mich ist ein großer deutscher Kreuzfahrtschiffbauer der in wenigen Jahren das erste Schiff mit Wasserstoffantrieb vom Stapel lassen will.
    Leider kann ich auch nicht nachvollziehen das bis zum Ende der fossilen Brennstoffe nicht auf CNG und LPG gesetzt wird was wesentlich umweltgesünder ist als Benzin/Dieselmotoren.

    Karl Wagner

    vor 10 Monaten

    .....zur Zeit gibt es große Unzufriedenheiten in Chile! Dort wird Lithium abgetragen! Es wurden bereits 10 Todesopfer (21.10.19) gemeldet! Der Abbau von Kobalt wird unter den unmenschlichsten Bedingungen im Kongo gefördert! Nahezu unter den gleichen Bedingungen wie der Abbau von Gold in Brasilien! Darüber gibt es schreckliche Bilder, die von dem diesjährigen Friedenspreisträger der Frankfurter Buchmesse Sebastiao Salgado veröffentlicht wurden! Habe den Film mit Porträt des Preisträgers im Südwestrundfunk mit den entsprechenden Bildern gesehen! Es kamen mir die Tränen! Sollten sich alle Entscheidungsträger anschauen! Ganz, ganz schlimme Bilder!

    Daniel Celik

    vor 8 Monaten

    Ich teile ebenfalls die Meinung, das die Zukunft in von Wasserstoff angetriebenen Fahrzeugen steckt. Bis dahin muss man sich aber ernsthaft die Frage stellen, wie wir mit dieser momentanen Doppelmoral unserer Gesellschaft noch in den Spiegel schauen können! Hier wird auf E-Mobilität gesetzt, da es ja ach so eine saubere Sache ist, dafür nehmen wir in Kauf, das in Südamerika und Afrika unter Menschenunwürdigen Bedingungen seltene Erden abgebaut werden und Landstriche unwiederbringlich zerstört werden! Außerdem wie sieht es mit der Sicherheit und Entsorgung aus, hier gibt es ja noch kein wirkliches Konzept, das umgesetzt wird. Siehe der Tesla der seit ca. 3 Wochen in Österreich auf seine Entsorgung wartet. Hat schonmal einer von Ihnen einen Elektrobrand gesehen? Dieser ist nicht Löschblatt! Das ist auch der Grund, warum es für solche Fahrzeuge Evakuierungskontainer bei den Fahrzeugherstellern gibt! Falls man Rauch oder Gerüche von der Batterie ausgehend wahrnimmt werden die Fzg. in solche gestellt und bei Bedarf werden diese geflutet und bis zu 48 Stunden beobachtet. Solche Fzg. sind meiner Meinung nach was für Adrenalinjunkies! Ebenso verhält es sich mit Solar und Photovoltaikanlagen auf dem Dach, fängt dies an zu brennen, wird die Feuerwehr nur noch für einen kontrollierten Abbrand sorgen, sobald Sie diese auf dem Dach gesehen hat! Und nochmal für alle Pfennigfuchser unter uns, die der Meinung sind das dies ja lohnenswert sei, da über das Jahr gesehen ein schöner Obulus erwirtschaftet wird. Sollten Sie oder Ihre Kinder direkt darunter ihr Schlafgemach haben, bitte ich Sie mal mit einem Lautsprecher in ihrer Hand, der nicht am Strom angeschlossen ist darunter umher zu laufen und die Reaktion des Lautsprechers bitte hier zu posten. Spätestens dann werden Sie eventuelle vorher bemerkte unkontrollierte Zuckungen in Ihrem Gesicht, des Partners, oder viel schlimmer ihrer Kinder sich erklären können!

    Daniel Celik

    vor 8 Monaten

    Löschblatt sollte löschbar heißen!

    Wladimir Häckel

    vor 7 Monaten

    Sie haben vollkommen recht, was aber noch wichtiger ist dass keine Schwein in der Politik über Entsorgung spricht, hatte sich jemand Gedanken gemacht wie man 10000000 autobatarien entsorgen will?

    Artur Matt

    vor 7 Monaten

    Wasserstoff wäre für die Zukunft die optimale Lösung!!!
    So wie in der Mobilität, so auch beim Heizen!
    Anstatt die ganzen Windräder, deren Effizienz ja nicht so gut sein soll, würde ich H2 Tankstellen im ganzen Land ausbauen!
    Beim Heizen für ein Einfamilienhaus, produziert man genug eigen Strom, so dass die Windräder wieder überflüssig werden!
    Die Anschaffungskosten werden extra künstlich hoch gehalten, weil riesen Konzerne damit die ganzen Gewinne verlieren würden.

    Mike

    vor 7 Monaten

    Auch ich bin der überzeugten Meinung, dass Wasserstoff die Zukunft ist. Das Problem bei e-Fahrzeugen ist einfach nur die Gewinnung der Energie, die zu extremen Schwankungen im Stromnetz führt. Unser derzeitiges Stromnetz wird diese Schwankungen niemals auffangen können, wenn noch einige wenige Millionen e-Fahrzeuge sich auf deutschen Straßen bewegen. Auch wenn sich die Zukunft in dezentrale Stromerzeugung entwickelt, werden wir regionale Problem haben- Stichwort Stromausfall. Hinzu kommt die Entsorgung der Batterien. Sie halten nicht ewig. Nach 2-5 Jahren müssen sie ersetzt werden. Und so etwas ist nicht gerade günstig, was die Hersteller dazu verleitet, die Batterie zu vermieten. Je nach Fahrleistung kommen somit auf den Verbraucher zusätzliche Kosten zu, die ja jeder schnell vergisst. Und dann stellt sich derzeit auch die Frage, wohin mit den ausgedient Batterien? Ein Teil der Batterie kann zwar recycelt werden, trotzdem entsteht dabei zu viel Müll, der wahrscheinlich in Afrika oder in Asien landet. Was passiert aber bei einem Unfall? Die Brandgefahr ist enorm. So ein Akku brennt mehrere Tage. Es soll ja spezielle Container geben, in denen die Fahrzeuge unter einer Schaumdecke verweilen, bis irgendwann die Gefahr gebannt ist. Was ist jedoch, wenn mehrere Fahrzeuge brennen?
    Auch wenn Deutschland den CO2 Ausstoß verringern will, was sollen schon ca. 1%, an dem Deutschland weltweit beteiligt ist, ausrichten?
    Das Problem wird jedoch nicht beseitigt, sondern eher verlagert.
    Man hat es mit dem Ausstieg von AKWs gesehen. Kaum schließt Deutschland seine AKWs, entstehen an der deutschen Grenze neue.

    Klar, die Brennstoffzellen sind durch den Platin Anteil noch recht teuer, aber wenn in die Richtung mehr Forschungsgelder gepumpt wird, ist es in wenigen Jahren bezahlbar.

    Jörg Bleisch

    vor 6 Monaten

    Die meisten Menschen Wohnen in Mietwohnungen und konnten ihr E-Auto nicht Zuhause betanken. Und in der Zukunft wird es wohl auch so bleiben. Da wäre trotz des hohen Energieverbrauchs zur Herstellung von Wasserstoff für den größten Teil der Bevölkerung der Erde die Brennstoffzelle eine bessere Alternative. Und über die Umweltschäden bei der Produktion von Batterien und ihrer Entsorgung wollen wir gar nicht Reden. Was ist am E-Auto Ökologisch auser das das es beim Fahren kein CO2 ausstößt.

    Andreas Dietrich

    vor 2 Monaten

    Nun die Aussage ein Verbrenner zu kaufen kann aufgrund der derzeitigen Preisentwicklung zukünftig ein Nachteil sein, möchte ich nicht widersprechen.
    Sehr wohl sollte man aber bedenken, das die aktuelle Preisentwicklung nichts mit Wirtschaftlichen Aspekten zu tun hat sondern eher Diktatorischer Natur ist. Der Staat bezuschusst, erhebt oder plant höhere Steuern auf Diesel und Benzin sowie Heizöl und Autokonzerne müssen den Absatz der Elektrofahrzeuge fördern um Strafzahlungen Aufgrund der gesetzten CO2 Bilanz zu vermeiden. Eine nicht Kostendeckende Produktion(incl. Zuschläge) wird wohl dann oft in Kauf genommen. Kleiner Einschub: Schade das man den Diesel die letzten Jahre so schlecht darstellt, hat er die Jahre davor sehr positiv zur CO2 Bilanz beigetragen.
    Derzeit ist es leider auch noch so, das der Strom aus der Steckdose eine wesentlich schlechtere CO2 Bilanz aufweist als jedes herkömmliche Verbrennungsfahrzeug. Natürlich wird das in Zukunft anders aussehen wenn der Strommix in Deutschland deutlich in Richtung regenerative Energien kippt, so in 10-15 Jahren vielleicht. Die Vorstellung Strom günstig vom Nachbarn zu beziehen wäre auch für mich ein Traum, nacdem er natürlich von seiner 20 jährigen Verpflichtung ins Netz zu liefern befreit ist und von seiner am Dach installierten 5-8kwh Anlage abzüglich Eigenverbrauch und Speicherung auch noch was übrig bleibt.
    Ein Vorteil bei Elektroautos sehe ich erst in 20 Jahren wenn über dezentralisierte Wasserstofferzeugungsanlagen dieser an Tankstellen zur Direktbetankung oder Stromerzeugung die Energie bereitgestellt werden kann.
    Ob ei Brennstoffzellenantrieb oder ein Akku betriebenes Fahrzeug die Zukunft sein wird hängt ganz von der Entwicklung der Akkutechnologie und deren Schnellladefähigkeit ab. Abschätzen kann auch ich nicht ob diese Entwicklung schneller voranschreitet als die wirtschaftliche Bereitstellung von Wasserstoff und Brennstoffzellen.

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Brennstoffzelle oder Batteriefahrzeug – was wird der Antrieb der Zukunft?
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