Jochen Mattern in Island

Jochen Mattern

Energie-Reporter

Jochen Mattern berichtet für uns aus Island zu Geothermie und Vulkanen, vom Kopssee in Österreich und aus Mexiko.

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18. Oktober 2016

Hierve el Agua: kochendes, gefrorenes Wasser in Mexico?

Beitrag vom 16. Oktober 2017

Update vom Kopssee

Beitrag vom 4. Juli 2017

Jochen Mattern erkundet den Kopssee in Tirol

Beitrag vom 23. März 2017

Geothermiekraftwerke und die Energiewende

Beitrag vom 4. November 2016

Die Energiewende – jeder Deutsche kennt sie und auch im internationalen Ausland wird gespannt und zugleich auch ungläubig nach Deutschland geschaut denn das Land hat sich entschieden mit Hochdruck an der Umstrukturierung der Energieversorgung zu arbeiten. Alte Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke will man stilllegen und dafür die erneuerbaren Energien fördern. Sie sollen bis 2050 80% des Stombedarfs decken. Politische Förderung der erneuerbaren Energien hatte einen massiven Ausbau der Windkraft und der Photovoltaik zur Folge. Doch diese beiden Technologien speisen nicht immer Strom ins Netz ein – nämlich dann nicht, wenn keine Sonne scheint oder der Wind nicht weht.

Hier könnte die Stromproduktion aus Tiefengeothermie ins Spiel kommen. Sie ist grundlastfähig wie man sagt denn sie kann immer Strom ins Netz einspeisen. Sie würde die Windkraft und die Photovoltaik also sehr gut ergänzen doch in Deutschland gibt es bis dato nur sehr wenige Projekte. Dies liegt zum einen daran, dass die Stromproduktion aus Thermalwasser in Deutschland auf drei Gebiete beschränkt ist nämlich auf das Oberrheintal, das Norddeutsche Tiefland und das Gebiet zwischen Donau und Alpen das sogenannte Süddeutsche Molassebecken. Eine weitere Hürde ist das Fündigkeitsrisiko. Für ein Geothermiekraftwerk benötigt es Erdbohrungen von mehreren Kilometern Tiefe. Ob genug Thermalwasser aus der Quelle entnommen werden kann, zeigt sich oft erst nach der Bohrung. In Island ist man schon viel weiter was die Verstromung des Thermal-wassers angeht, da hier auch andere Rahmenbedingungen herrschen. Man muss weniger tief bohren und gelangt gleichzeitig an heißeres Wasser.

Deshalb habe ich den Sommer 2016 in Reykjavik, Island, verbracht, um den Experten beim Entwickeln und Betreiben neuer Kraftwerksprojekte über die Schultern zu schauen. Die nachfolgenden Bilder verschaffen einen ersten Eindruck über meinen Auslandsaufenthalt.

Abschlussbericht aus Island

Beitrag vom 3. November 2016

Das Fernwärmenetz in Island

Beitrag vom 19. Oktober 2016

Aluminiumfabrik in Island

Beitrag vom 19. Oktober 2016

Energie-Reporter Jochen Mattern in der Hengill Region

Beitrag vom 19. Oktober 2016

Einführung und Geothermie

Beitrag vom 4. Oktober 2016

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