Ausbautempo erhöhen – nicht drosseln!

Gastautor Portrait

Pierre-Pascal Urbon

SMA Solar Technology AG

Pierre-Pascal Urbon (*1970) studierte Betriebswirtschaft und war bis 2005 in der M&A-Beratung tätig. Seither ist er bei SMA und wurde 2006 zum Vorstand bestellt. Pierre-Pascal Urbon hat den Börsengang der SMA und die Kooperation mit Danfoss A/S konzipiert sowie die Internationalisierung maßgeblich vorangetrieben. Seit 2011 ist er als Vorstandssprecher für die strategische Ausrichtung des Unternehmens, die Weiterführung der Internationalisierung sowie für die chinesische Tochtergesellschaft Zeversolar verantwortlich.

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19. März 2014

Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) hat sehr gute Dienste geleistet, um die Energiewende in Deutschland auf den Weg zu bringen.

Rund 25 Prozent tragen die Erneuerbaren bereits zur Energieversorgung bei. Das zeigt eindrucksvoll den positiven Beitrag des EEG zur Veränderung der Energieversorgungslandschaft. Dennoch ist eine Reform des Gesetzes durchaus sinnvoll. Die aktuellen Pläne der Bundesregierung setzen dabei allerdings die falschen Signale. Sie zielen darauf ab, den weiteren Ausbau der Erneuerbaren zu drosseln. Zielführend für eine stabile, nachhaltige und kostengünstige Energieversorgung für die Zukunft ist aber genau das Gegenteil: ein kraftvoller Zubau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten. Die Kosten für die Stromerzeugung werden dadurch kaum steigen, die langfristige Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland schon.

Langfristige Perspektive statt kurzfristiger Trends

Umstrittene Methoden wie Fracking und ein Überangebot von Verschmutzungsrechten im europäischen Emissionshandel lassen die fossile Stromerzeugung derzeit kostengünstiger erscheinen, als sie tatsächlich ist. Ein auslaufender Trend, denn die Schäden durch Kohleabbau und -verstromung werden immer sichtbarer, die Vorkommen an unkonventionellem Öl und Gas wurden in der Anfangseuphorie überschätzt. Mittel- bis langfristig kennen die Kosten für die fossile Energieerzeugung daher nur eine Richtung: nach oben. IB_S_BASIC_COPYRIGHT =

Die Erneuerbaren Energien werden hingegen immer günstiger. Deshalb ist es so wichtig für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland, den Umbau der Versorgungsstrukturen hin zu einem intelligenten, vernetzten, dezentralen System auf Basis Erneuerbarer Energien mit hohem Tempo voranzutreiben. In nicht allzu ferner Zukunft werden wir dadurch einen ganz entscheidenden Wettbewerbsvorteil am Weltmarkt haben. Die Kosten für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Windkraft sind über die vergangenen Jahre massiv gesunken. Bereits heute können sie teilweise mit neuen konventionellen Großkraftwerken konkurrieren. Und die Kosten der Erneuerbaren werden durch Innovationen und andere Kostensenkungsmaßnahmen noch weiter fallen. Eine Entwicklung, die wir nutzen sollten.

Neue Modelle brauchen eine mutige und vorausschauende Politik

Dafür braucht es jedoch eine mutige und vorausschauende Politik, die sich klar zur Energiewende bekennt, verlässliche Rahmenbedingungen für Investoren und Unternehmen schafft und einen fairen Wettbewerb in der Energieversorgung ermöglicht. Die Realität sieht anders aus: Insbesondere die geplante Belegung des Eigenverbrauchs von Solarstrom mit einer Umlage ist in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. Gerade im Bereich des Eigenverbrauchs ist die Photovoltaik bereits ohne EEG-Förderung wirtschaftlich. Dies nutzen nicht nur Privathaushalte, sondern auch immer mehr Unternehmen, um ihre Betriebskosten zu senken. Darüber hinaus entwickeln Industrie- und Gewerbebetriebe, Wohnungsbaugesellschaften, Contracting-Anbieter, Bürgerenergiegenossenschaften und Stadtwerke in diesem Umfeld neue Geschäftsmodelle und bereiten so den Weg für die Stromversorgung der Zukunft. Intelligente Vernetzung und Steuerung sind der Schlüssel für eine sichere und kostengünstige Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien.

Vorteile international nutzen

Die Bundesregierung ist also gefragt, diese neuen Modelle zu unterstürzen und heute die Grundlagen für die Stromversorgung von morgen zu schaffen. Es geht aber um noch mehr: Damit deutsche Unternehmen der Erneuerbaren-Branche ihren Technologievorsprung weltweit nutzen und ihre innovativen Produktlösungen erfolgreich in Wachstumsmärkte in Amerika, Asien und Afrika exportieren können, gilt es,internationale Handelsbeschränkungen abzubauen. Nur so wird Deutschland seine Vorreiterrolle bei der Energiewende verteidigen können – zu Hause und weltweit.

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  1. Christian Lösch

    vor 5 Jahren

    Eine kostengünstige Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien ist doch illusorisch! Wind und Sonne stehen nur zeitweise zur Verfügung und liefern nur sehr ungleichmäßig Strom, Wasserkraft und Biogas stehen nur sehr beschränkt zur Verfügung. Energiespeicher sind - welche Form man auch immer wählt - sehr teuer, und ein Bau in der erforderlichen Dimension (die auch die verminderte Produktion von Solarstrom in den Herbst- und Wintermonaten abdeckt) ist undenkbar.

    Man hätte nur die Wahl zwischen folgenden Alternativen:
    - Ergänzung der EE-Stromproduktion durch teuere (weil nur zeitweise benötigte) konventionelle Kraftwerke oder
    - Bau von Solar- und Windkraftwerken mit einer Spitzenleistung weit über Bedarf und entsprechender Abschaltung bei Überproduktion (sobald evtl. vorhandene Speicher voll sind)

    Beide Alternativen sind teuer!

  2. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Naja, Umschreibungen, wie "kostengünstig" dienen ja auch nur der Verschleierung der Tatsachen, den was genau "kostengünstig" ist, hängt ja zu einem nicht unwesentlichen Teil von den wirtschaftlichen Möglichkeiten derer ab, die diese Behauptung aufstehhen...
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    Analog verhält es sich mit Behauptungen wie "konkurrenzfähig"... Wenn man dann vorschlägt, die Erneuerbaren nicht mehr bevorzugt zu behandeln, sondern einem Konkurrenzdruck auszusetzen und die dann ja nicht mehr notwendigen EEG-Pfründe zu streichen, ist der Aufschrei in der Szene plötzlich groß - obwohl man ja angeblich "konkurrenzfähig" ist...

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  3. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    "Ausbautempo erhöhen"... "mutige und vorausschauende Politik" - mutig wäre allenfalls das offene Eingeständnis der Sinnlosigkeit (bezogen auf die mit ihr verfolgten Ziele) der Energiewende.
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    Ein Superbeoispiel für den Erfolg unserer Energiewende ist die (ehemalige) "Green Company" von Peter Löscher... Löscher der Mann, der Siemens zur führenden Green Company machte, wie er in seiner Rede zur HV 2009 stolz verkündete. Wir erinnern uns (links liefere ich gerne nach...):
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    31. Junuar 2009: Deutsche Deindustrialisierung schreitet voran: Deutschland hat sein gesamtes Know-how für den Bau von Atomkraftwerken an Frankreich verloren. Milliardengeschäfte wickeln die Franzosen künftig ohne Siemens ab. Doch die Bundeskanzlerin scheint den Verlust der industriellen deutschen Kernkompetenz noch nicht einmal wahrgenommen zu haben.
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    17 Januar 2012: Fast umsonst: Siemens puts cost of nuclear exit at 1.7 trillion euros: Germany’s exit from nuclear power could cost the country as much as 1.7 trillion euros ($2.15 trillion) by 2030, or two thirds of the country’s GDP in 2011, according to Siemens, which built all of Germany’s 17 nuclear plants.
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    26. Februar 2012: Grüne Planwirtschaft frisst ihre Kinder: Bosch verschob den Bau einer Solarmodulfabrik in Malaysia auf unbestimmte Zeit, Siemens verkündete einen Millionenverlust in seiner Solarsparte. Das ist Deutschland in der Post-Fukushima-Ära: Ein Industriezweig, mit dem das Land auch ohne Atomstrom wirtschaftlich stark bleiben soll, bricht weg, bevor er stark genug geworden ist, sich selbst zu tragen.
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    18. April 2012: Siemens: Riesenerfolg mit billigem Wind: Der Industriekonzern kämpft mit der Umsetzung der Energiewende: Netzanschlüsse auf See bescheren Siemens hohe Verluste.
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  4. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    23. Oktober 2012: Das erste Strompreisopfer: Offshore-Windenergie galt einmal als Wunderwaffe der Energiewende. Jetzt bröckelt der Rückhalt für die teure Technologie. Branche und Politiker arbeiten an einer Schrumpfkur.—Siemens trennt sich ganz vom Solargeschäft. Aus einem Hoffnungsträger ist ein Verlustbringer geworden.
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    13. November 2012: Subventionshaie verlassen sinkende Fata Morgana: Solarstrom für Europa aus der Sahara: Das ist der Traum der Desertec-Initiatoren. Doch die Verwirklichung wird immer schwieriger. Nach Siemens steigt mit Bosch der nächste große Partner aus.
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    15. November 2012: Solar-Ausstieg wird für Siemens teuer – 800 Millionen Euro Verlust
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    6. Februar 2013: Energiewende is ‘role model and a disaster’ and not ‘thought through’ says Siemens boss: Lothar Balling, a senior boss at German power company Siemens today conceded that his home country’s Energiewende – or energy transition – from nuclear to renewables had been a “disaster” and was “not thought through”.
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    27. April 2013:‘Wen die Götter zerstören wollen, machen sie zuerst verrückt’: Bayerns Vorzeigekraftwerk droht Aus: Eon und Siemens haben in Irsching bei Ingolstadt vor Jahren die modernste kombinierte Gas- und Dampfturbine der Welt realisiert. Vor gut zwei Jahren ging der Block in Betrieb. Aber seither hat sich vieles verändert auf dem Strompreissektor. Grund ist die Energiewende. Die Betreiber haben angekündigt, das Kraftwerk mindestens zwei Jahre stillzulegen. Rund 100 Millionen Euro seien nötig, um das Kraftwerk am Laufen zu halten, sagte Teyssen.

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  5. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    16. Mai 2013: Jetzt spricht selbst die ZEIT von ‘Energiewende-Wahnsinn’: Eigentlich ging die Geschichte immer so herum: Die Energiewende auf See kommt nicht in Schwung, weil es an Steckdosen für den Windstrom fehlt. Schließlich muss der Strom aus den Offshore-Windparks ja an Land gebracht werden. Das passiert mit Hilfe von Seekabeln und riesigen Umspannplattformen auf See, die großen Bohrinseln gleichen. Und bei deren Bau kommen Firmen wie der Netzbetreiber Tennet oder Siemens nicht hinterher. Am Donnerstag hat nun der zuständige Netzbetreiber eine von ihm in Auftrag gegebene Studie veröffentlicht. Und die kommt zu einem – Hoppla – komplett anderem Ergebnis: Es seien die Offshore-Windparks, die nicht hinterherkommen würden. In den kommenden zehn Jahren würden wahrscheinlich Offshore-Windparks mit einer Kapazität von 3.700 Megawatt ans Netz gehen (wenn man pessimistisch ist). Oder im besten Fall etwa 5.900 Megawatt. Auf der anderen Seite baue und plane aber Tennet zurzeit Verteilerplattformen und Seekabel, die insgesamt 6.200 Megawatt Strom transportieren können. Die würden, glaubt man Tennet, dann einfach ungeausgelastet in der Nordsee stehen.

    Stranded investment nennen Betriebswirte so etwas, also komplette Fehlinvestitionen. Nutzlose Investitionen. Energiewende-Wahnsinn. Jährlich könnten sich die Kosten für die nicht genutzten Stromtrassen auf – Achtung – eine Milliarde Euro summieren, warnt Tennet.

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  6. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    9. Juni 2013: Deutsche Industrie: Von der Euphorie in die Depression: Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, in denen das Wort Energiewende noch zu Hochstimmung in der Industrie führte. Es macht sich Ernüchterung breit, was die Erwartungen an die grüne Energie- und Umwelttechnik betrifft. So sah sich Siemens etwa als Gewinner, als Bundeskanzlerin Angela Merkel vor zwei Jahren den Ausstieg aus der Atomenergie erklärte. Der Münchner Technologiekonzern kann immerhin vom modernen Kraftwerk über Windräder bis hin zu intelligenten Stromnetzen die Infrastruktur bereitstellen, die es für die Energiewende braucht. Doch nach und nach drohen die Risiken des Projekts schwerer zu wiegen als die Chancen. Vor allem die hohen Stromkosten schrecken die Industrie auf.

    10. Juni 2013: Energiewende: Siemens baut 1000 Stellen im Energiesektor ab: Der Siemens-Konzern will in seinem größten Sektor Energie in den nächsten Jahren 1000 Arbeitsplätze abbauen. Nach Informationen der F.A.Z. plant das Unternehmen in einem ersten Schritt, rund 340 Stellen an den Standorten Erlangen und Offenbach in der Geschäftseinheit „Schlüsselfertige Kraftwerke“ einzusparen. Mit der Verlagerung, die zu Lasten deutscher Standorte geht und bis Ende 2016 abgeschlossen sein soll, will Siemens seine Präsenz in Asien stärken.

    17. Juni 2013: Wer nicht hören will, muss zahlen: 21 Milliarden in den Sand gesetzt: Großkonzerne wie Siemens und Bosch kehren der Solarbranche den Rücken. Ihre Strategien mündeten im Debakel - die Engagements in Sonnenstrom-Unternehmen kosteten Milliarden.

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  7. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    1. Juli 2013: Desertec Deserteure: Fahnenflucht der Wüstenfüchse: Der Streit zwischen der Stiftung Desertec, die Wüstenstrom aus Nordafrika und dem Nahen Osten nach Europa bringen will, und dem Industriekonsortium Dii, das diese Vision realisieren soll, ist eskaliert. Die Desertec-Stiftung erklärte am Montag in Heidelberg, sie kündige ihre Mitgliedschaft bei der Dii GmbH, die sie 2009 mitgegründet hatte.
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    25. Juli 2013: Grüne Bruchpiloten: Siemens muss eine neue Hiobsbotschaft verkraften: Der Industriekonzern hat Probleme mit seinen Onshore-Windrädern in den USA. Nach SPIEGEL-Informationen wird das den Konzern zusätzlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.
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    28 Juli 2013: Chaostage von Siemens: Harakiri des ‘Vorreiters der grünen Energiewende’: Löschers Problem: Er hat keine Wachstums-Vision für Siemens. Umso schmerzhafter machen sich hausgemachte Probleme bemerkbar – unter anderem die teuren Ausfälle bei der Anbindung von Windparks im Meer an das Stromnetz auf dem Festland. Die Solar-Tochter Solel, für 284 Millionen Euro gekauft, wird dichtgemacht – Siemens hatte den Markt offensichtlich vollkommen verkehrt eingeschätzt. Auch von dem Desertec-Projekt, das mit dem Ziel gestartet war, Wüstenstrom von Afrika nach Europa zu bringen, meldete sich Siemens ab. Der finanzielle Schaden hierbei ist zwar gering, doch kratzt der Ausstieg am Image des Konzerns, den Löscher seinen Kunden und Anlegern als Vorreiter der grünen Energiewende verkaufen will.

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  8. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Wenn jetzt nach der gewaltiger Wertvernichtung durch grüne Visionen, die schnell zu Albträumen mutierten, nicht schnellsten bei Siemens eine sofortige Wende von der Wende eingeleitet wird, und man sich darauf konzentriert das Machbare zu machen, das aber besser als jeder andere auf der Welt, dann trifft die Feststellung, wie sie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten auf den Punkt brachten weiterhin voll den Kern des Problems: Siemens: Peter Löscher mußte gehen, die Krise bleibt

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  9. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Haha, der Dosenpfand-DJ hat wieder zugeschlagen:
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    "Wir müssen uns von Putins Gas befreien ... Will Europa mehr politische Handlungsfreiheit, dann müssen wir unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten verringern. Das gelingt nur mit mehr Erneuerbaren Energien und mehr Klimaschutz."
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    http://www.trittin.de/trittin/artikel-und-interviews/archiv/20140316_FAS_Gastbeitrag_Ukraine.php
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    und was sagen die Parteifreunde?
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    “Der CO2-Ausstoß braucht einen entsprechenden Preis, damit sich klimaschonendere Gaskraftwerke durchsetzen können”, sagte die Umweltpolitikerin Bärbel Höhn (Grüne). Dafür müsste sich, so aktuelle Schätzungen, der gegenwärtige Zertifikatspreis verzehnfachen."
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    Ja was denn nun? Mehr Gaskraft oder weniger - liebe Grünen?
    So viele paradoxes Geschwätz hab ich noch nie erlebt.

    - EE sind billig, zum Gelingen der Energiewende gehört Strom Sparen
    - EE machen unabhängig von Gas, wir brauchen höhere Zertifikatspreise, damit Gaskraftwerke lukrativ werden
    - EE sind jetzt schon billiger als fossile Energien, aber die Kürzung der EEG gefährdet die Energiewende
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    Herr Trittin: für die Energiewende dringend benötigte, schnell regelbare Gaskraftwerke "austrocknen"... Ich frage mich, will man Deutschland vorsätzlich kaputtmachen oder hat man nur einfach keine Ahnung? Ich weiß nicht, was schlimmer wäre?

  10. Windmüller

    vor 5 Jahren

    Werter Herr Kaiser - auch wenn es ihnen nicht schmeckt. Trittin hat mit dem Dosenpfand rein gar nichts zu tun. Die Regeln wurden im April 1997 von Umweltministerin a.D. Merkel festgelegt, und der Jürgen hat ein Jahr später nur das umgesetzt, was Angela festgezurrt hatte.

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  11. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Was denn: Zur Sache haben Sie nichts beizutragen, deshalb versuchen Sie, bei den Nebensächlichkeiten "zu punkten"?... Vielleicht sollten Sie nochal ein bisschen beim IWR "schmökern"! Vielleicht können die ja das konfuse Geschwafel bei den Grünen deuten... ;-)
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    Wenn Sie mit Ihrer Behauptung Recht haben sollten, dann ist Herr Trittin zu allem anderen auch noch anmaßend, denn schließlich ist er bei Gastauftritten als DJ in Diskotheken unter dem selbstgewählten Namen "DJ Dosenpfand" aufgetreten.... ;-)
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  12. Hubertus Grass

    vor 5 Jahren

    Der deutsche Gasverbrauch rührt nur zu einem geringen Teil (469 Petajoule) aus der Stromerzeugung. 2122 PJ werden von Industrie (812 PJ), Gewerbe (417 PJ), Haushalt (883 PJ) und Verkehr (9 PJ) verbraucht. Gas wird in Deutschland überwiegend zur Erzeugung von Wärme verwendet.

    http://bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energiedaten-und-analysen/Energiedaten/energietraeger.html

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  13. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Grass,

    nach meinem Dafürhalten wird sich der Gasverbrauch der Industrie ohnehin deutlich reduzieren, wenn wir uns weiterhin ideollogischen Dogmatismen unterwerfen... Dann wird nämlich nicht merh viel Industrie in Deutschland sein... und dann können wir unseren Strombedarf ja vielleicht wirklich mit ein paar Windmühlen decken...
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    Das Thema Gaskraftwerke ist für mich insofern bedeutsam, weil die derzeit noch die Einzige grundlastfähige Erzeugungsart ist, die die Energiewendeenthusiasten nicht verteufeln! Selbst beim Faulgas regt sich in der "wir sind gegen alles-Fraktion" bereits Widerstand, der sicher erst dann richtig laut wird, wenn erstmal alle KKW und Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet sind (wenn es denn dazu kommt... im Moment sieht es ganz danach aus, das es den Menschen hier noch nicht schlecht genug geht... und im Moment gibt es ja noch die "bösen EVU" als "willkommenes Feindbild", die natürlich Schuld an den hohen Energiepreisen sind...
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    Sehr viel Ahnung vom Thema haben erwiesenermaßen ja wohl weder Herr Trittin als auch Frau Höhn... jedoch hindert es sie nicht daran, sich mit solchen "kompetenten" Aussagen immer wieder die Menschen zu verängstigen!
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  14. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Windmüller vor 2 Stunden

    Werter Herr Kaiser – auch wenn es ihnen nicht schmeckt. Trittin hat mit dem Dosenpfand rein gar nichts zu tun
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    Stimmt - im Vergleich zu Ihnen habe ich aber auch von nichts eine Ahnung!

    http://www.youtube.com/watch?v=Ctp7cymWryA

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