Umfrage: Sind Sie ein Stromerzeuger?

Gastautor Portrait

Hubertus Grass

Kolumnist

Nach Studium, politischem Engagement und Berufseinstieg in Aachen zog es Hubertus Grass nach Sachsen. Beruflich war er tätig als Landesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, Prokurist der Unternehmensberatung Bridges und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Seit 2011 ist er als Unternehmensberater freiberuflich tätig.

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22. September 2014
Energiewende aktuell

Energiewende – das heißt auch, Strom als Bürger selbst zu erzeugen. Also vom Stromkonsument zum Stromproduzent zu werden. Sind Sie denn schon ein Stromerzeuger? Die Energiewende verändert die deutsche Energieversorgung grundlegend: Der Atomausstieg ist in vollem Gange; konventionelle Kraftwerke haben immer weniger Einsatzzeiten; zentrale Großkraftwerke weichen kleinen dezentralen Erzeugungseinheiten; erneuerbare Energien werden stetig ausgebaut – auch durch Großprojekte wie Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee. Die Transformation des Energiesystems geschieht „im laufenden Betrieb“. Es ist eine Veränderung unter Beibehaltung einer wichtigen Prämisse: Die hohe Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin zu gewährleisten. Dies sichert den Bürgern nicht nur ihren gewohnten Standard, sondern stellt für die Industrie und Betriebe unseres Landes einen zentralen Wettbewerbsaspekt dar.

solarUrbanskyDie Energiewende ist auf viele Schultern unserer Gesellschaft verteilt. Die Bürgerbeteiligung ist fürs Gelingen der Energiewende ein wesentlicher Aspekt. Aber welche Rolle können die Bürgerinnen und Bürger konkret einnehmen? Eine Möglichkeit ist, dass Sie vom reinen Stromkonsumenten zum Stromproduzenten und/oder Eigenverbaucher werden. Sei es durch die Installation einer eigenen Anlage oder durch die Beteiligung an z.B. einer Bürgerenergiegenossenschaft. Deshalb möchten wir in den nächsten zwei Wochen (bis zum 5. Oktober) von Ihnen wissen: Sind Sie bereits ein Stromerzeuger?

Energiewende aktuell Ergebnis

Die Umfrage lief bis zum 28. September 2014.
So haben die Teilnehmer abgestimmt.

 

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  1. Windmüller

    vor 4 Jahren

    Ich wundere mich ein wenig, was uns der Artikel erklären möchte. Mit der Novelle des EEG hat man Bürgerenergiegenossenschaften begraben. Man will gar kein bürgerliches Engagement.

  2. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Jeder Bürger kann was zum gelingen der Energiewende beitragen. Man muss aber bedenken dass nicht jeder Bürger Finanzkraft genug hat um das auch zu tun. Was soll denn bitte der Harz 4 Empfänger tun der z. B. in Berlin Neukölln im Plattenbau wohnt. Es gibt zu wenige "Windmüller" um daraus eine Versorgungssicherheit zu gewähren. Diese Dinge gehören in die Hand der Fachleute den Energieversorgern!!!! Trotzdem ist jeder der sich engagiert bei der Energiewende ein wichtiger Baustein. Je mehr es sind um so schneller geht's!!!

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