Umfrage: Wieso fahren Sie noch kein Elektro-Fahrzeug?

Gastautor Portrait

Hubertus Grass

Kolumnist

Nach Studium, politischem Engagement und Berufseinstieg in Aachen zog es Hubertus Grass nach Sachsen. Beruflich war er tätig als Landesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, Prokurist der Unternehmensberatung Bridges und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Seit 2011 ist er als Unternehmensberater freiberuflich tätig.

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28. Juli 2014
Energiewende aktuell

Zur Zeit dreht sich hier im Energiewende-Blog viel um das Thema Elektromobilität – natürlich auch unsere aktuelle Umfrage. Wir würden von Ihnen gerne wissen: „Wieso fahren Sie noch kein Elektro-Fahrzeug?“

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Energiewende aktuell Ergebnis

Unsere Umfrage lief bis zum 10. August.
So haben die Teilnehmer abgestimmt.

 

 

Diskutieren Sie mit

  1. E-Auto.TV

    vor 4 Jahren

    Warum kann ich denn nicht antworten, dass ich doch schon ein E-Auto fahre? Wäre ergänzend vielleicht ganz interessant zu wissen, oder?

  2. Chris

    vor 4 Jahren

    Mir fehlt die Antwortmöglichkeit "Keine Steckdose in der Tiefgarage des Wohnhauses."

  3. Elektrospace

    vor 4 Jahren

    Naheliegend wäre auch die Antwortmöglichkeit, dass man überhaupt kein Auto benötigt (wie z.B. knapp 50 Prozent aller Hamburger Haushalte) bzw. kein E-Fahrrad (darauf bezieht sich die Fragr doch auch, oder?), weil man seinen Körper fitter halten möchte.

  4. Hubertus Grass

    vor 4 Jahren

    Die bisherigen Kommentatoren haben Recht: Wir haben bei dieser Umfrage nur die Masse der Automobilisten im Blick gehabt, die jetzt (noch) mit Verbrennungsmotor unterwegs sind.

    Wir werden daraus lernen.

  5. Osis

    vor 4 Jahren

    Ich halte die Dinger für eine technologische Sackgasse. Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung wird nicht geringer, genauso stehen diese Autos in Widerspruch zu lebenswerten Städten.

    Auch die Dinger müssen parken und es wäre ein Alptraum im öffentlichen Raum ständig über Kabel klettern zu müssen. Im Spezialverkehr vielleicht sinnvoll, z.B. al Taxis, aber danach hört es wieder auf.

    Wir werden die Verkehrsprobleme nicht durch einen Motorentausch lösen können.

  6. Erhard

    vor 4 Jahren

    Weil ich auf das Fahrzeug mit der Induktionsladung warte. Stecker können sich nicht durchsetzen, dazu sind Autofahrer viel zu bequem. (ich auch)

  7. Fusselmann

    vor 4 Jahren

    Auch mir fehlen mehr und freiere Antwortmöglichkeiten insbesondere in Bezug auf andere Alternativantriebe wie z.B. Erdgasfahrzeuge. Denn mit diesen bin ich deultich mobiler, habe keine Reichweiteneinschränkungen und bin deutlich emissionsärmer unterwegs als mit einem Elektroauto, das mit dem deutschen Strommix geladen wurde.

  8. Gottlieb Leberecht Müller

    vor 4 Jahren

    Mir fehlen auch passende Antworten.
    1. Aufladen dauert mir viel zu lange, für Langstrecke über 200km ist das nicht praxistauglich.
    2. Der deutsche Strommix ist "schmutziger" als mein Erdgasauto.
    3. Wo ich kein Erdgas tanken kann, gibt es mit Sicherheit noch konventionelle Kraftstoffe, da muss ich keine Angst haben hängenzubleiben.

  9. Rüdiger Hune

    vor 4 Jahren

    Es fehlt die Antwort :" Weil ich bereits (mindestens) ebenso umweltschonend, aber viel praxistauglicher unterwegs bin"

    Solange der Umweltvorteil durch regenerative Stromerzeugung durch gestiegene Kohlestromproduktion neutralisiert wird, halte ich Elektroautos nicht für geeignet, unsere Umwelt zu schonen. "Null Emission" ist nunmal gelogen - die Emissionen finden nur woanders statt.

    Dazu kommt die fehlende Alltagstauglichkeit - wenn man unter Alltag nicht nur das Pendeln zum Arbeitsplatz versteht, denn wer kann sich schon ein zusätzliches Auto für Familie und Urlaub leisten und hat dann auch noch einen weiteren Parkplatz dafür?

    Für mich muss ein alltagstaugliches Auto Transportaufgaben erledigen können - z.B. mit Anhänger. , muss von der Reichweite her auch mal einen Ausflug zu einem Freizeitpark oder ähnlichem meistern - incl. eventuell verkehrtechnisch notwendiger Umwege durch Staus und Strassensperrungen. Und für längere Strecken (Urlaub, Seminare etc.) muss es schnell wieder aufladbar sein, Alle 200 oder 300 km eine Ladepause von mehreren Stunden halte ich für ungeeignet.

    Ich gehe davon aus, dass bei heutigem Strommix mein Erdgasfahrzeug einem Elektrofahrzeug von der Umweltseite her in nichts nachsteht, wenn nicht gar sogar die Nase vorn hat. Definitiv die Nase vorn hat es aber beim Thema Alltagstauglichkeit: Reichweiten von 400-500km (reiner Erdgasbetrieb) sind locker drin (auch mit Heizung oder Kimaanlagennutzung) - und dann kann man in unter 15 Minuten den Tank wieder vollmachen und die Zeit gleichzeitig sinnvoll nutzen (Pinkelpause, Kaffe etc.). Selbst Urlaub mit Wohnwagen ist drin- dann muss man eben nach 200-250km (und immerhin 2-3 Stunden Fahrzeit) eine kurze Pause machen (wird eh im Sinne der Verkehrssicherheit empfohlen). Wie stark die Reichweite bei einem E.Mobil wohl mit 1,6t am Haken in die Knie gehen würde?

  10. metallian

    vor 4 Jahren

    Ganz einfach.

    Weil ich mit Erdgas fahre. Der Aufpreis gegenüber einem Benziner liegt bei durchschnittlich 2.500€.
    Ein Elektroauto kostet durchschnittlich 10-15-000€ mehr als ein Erdgasfahrzeug. Merkste was?

    Reichweite und Tankstellennetz sind schon bei Erdgas nicht optimal. Beim Elektroauto...? Merkste was?

  11. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Auf die Treibstoff getriebenen PKW´s kann man sich verlassen. Wenn ich meinen Tank voll habe kann ich 700 Kilometer ohne Unterbrechung fahren. Hier muss in Punkto E-Autos dringend nachgelegt werden von der Automobilindustrie.
    Was Forschung und Weiterentwicklung der E-Autos angeht hat man das Gefühl dass Jahrelang mit angezogener Handbremse seitens der Autoindustrie gearbeitet wurde.
    Von der Optik her betrachtet können E-Autos genauso attraktiv geformt und designt werden wie die aktuellen Treibstoff Modelle. Hier kann um einen noch geringeren Luftwiderstand zu erreichen sicherlich noch einiges getan werden so dass die Energieeffizienz noch besser wird.
    Wenn die Infrastruktur dann steht kann die Zukunft den E-Autos gehören. Sicherlich sollte dann aber die Stromproduktion zu großen Teilen Regenerativ erfolgen um wirklich den gewünschten Langzeiteffekt dem Schutz der Umwelt gerecht werden zu können.

  12. Frank E

    vor 4 Jahren

    Auch mir fehlen mehr und freiere Antwortmöglichkeiten insbesondere in Bezug auf andere Alternativantriebe wie z.B. Erdgasfahrzeuge.
    Ich bin mit meinem Erdgasauto mit sicherheit noch Umweltbewusster unterwegs, nur schade das unsere Regierung einen riesen Hype um Elektroautos macht aber Erdgasautos links liegen lassen.

  13. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Es geht hier um frei vorkommende Ressourcen wie Luft, Wasser und Sonnenlicht die zur UMWELTFREUNDLICHEN Stromerzeugung und daraus sich ergebend zur Fortbewegung genutzt werden sollen.

    GAS ist ein endlicher Rohstoff wobei die letzten Vorkommen durch Fracking sehr zum schaden der Umwelt gefördert werden sollen.

    Das Gasauto wird und soll daher ein Nischenprodukt bleiben da es nix mit umweltfreundlich und den Zeilen der Energiewende zu tun hat!!! Aus diesem Grund wird es Ausscheiden!!!

  14. Rüdiger Hune

    vor 4 Jahren

    Das Thema hier ist ganz eindeutig, warum man JETZT noch kein Elektroauto fährt und nicht, ob man IN ZUKUNFT, wenn denn unser Strom zu 90% regenerativ erzeugt wird und sie alltagstaugich sind, ein Elektroauto fahren würde.

    Genauso wie Strom zurzeit überwiegend mit fossilen Ressourcen produziert wird wird ein Erdgasauto auch überwiegend mit fossilem Treibstoff betrieben. Viele beim Strom ungelöste Probleme (z.B. Speicherkapazität, Verteilung, schnelle Nachladung) sind aber bei Erdgas / Biomethan / Windgas bereits gelöst. Biogas (auch aus Reststoffen/Abfällen!) wird bereits beigemischt. So wie sich der regenerative Anteil beim Strom erhöht, steigt auch der regenerative Anteil am Gas. Überkapazitäten bei Windstrom z.B. können zur Erzeugung von Methan genutzt werden -> Das vorhandene Erdgasnetz verträgt ohne weiteres die Einspeisung, im Gegensatz zum Stromnetz. Audi nennt das z.B. e-Gas. Daher hat ein Erdgasauto sehr wohl etwas mit Energiewende zu tun und damit verglichen ist ein Elektroauto heute (beim aktuellen Strommix) eben "nix mit umweltfreundlich".
    Und JETZT ist ein Elektroauto eben nicht umweltfreundlicher als ein Erdgasauto!!! Nur weil kein AUspuff da ist, ist ein Elektroauto nich lange nicht emissionsfrei.

    Ich bin übrigens auch gegen Fracking und bin trotzdem von der Zukunftsfähigkeit überzeugt, da Biogas als Alternative problemlos in Frage kommt. Dazu brauchen wir noch nichteinmal eine "Vermaisung" der Landschaft. Im übrigen ist diese dann ein Kraftstogg aus "Luft, Wasser und Sonnenlicht"!

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  15. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Erdgas ist ein endlicher Rohstoff das können auch Sie nicht widerlegen Herr Hune.
    Des weiteren kommt es auf die Zukunft an und nicht wie aktuell Stromproduziert wird. Daher hinkt Ihr vergleich mit den aktuellen Gegebenheiten. Die Zukunft heißt die fossilen Rohstoffvorkommen effizient und gezielt einzusetzen. Die Infrastruktur muss beim Strom zwar noch geschaffen werden sollte aber nicht als Ausrede dienen um auch die letzten Gasvorkommen für die Fortbewegung zu verbrennen. Biogas ist lediglich ein Versuch mehr nicht. Die Energiewende steht für die Alternative zu den aktuellen Gegebenheiten und sollte nicht torpediert werden indem man so weitermacht wie bisher!!!!

  16. Gottlieb Leberecht Müller

    vor 4 Jahren

    Wer mit Erdgas fährt, macht ja gerade eben nicht weiter wie bisher, sondern man nutzt so einen Kraftstoff, der einerseits noch wesentlich länger als das zu verdrängende Erdöl genutzt werden kann, und der andererseits eben auch HEUTE SCHON mit den von Herrn Hune genannten Methoden künstlich erzeugt werden kann. HEUTE SCHON kann Energie bequem als Methan gespeichert und transportiert werden. HEUTE SCHON stehen genügend Tankstellen zur Verfügung, mit denen man ohne wesentlichen Komfortverlust -im Vergleich zu herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmaschinen- quer durch die Republik und zurück, oder gar noch weiter: Von Finnland nach Sizilien fahren kann. Die Fahrzeuge sind langstreckentauglich, sie sind familientauglich, sie sind ausgereift genug und sie sind sicher. Und gerade wegen ihrer Ähnlichkeit mit herkömmlichen Kaleschen haben sie imho die besseren Chancen, als Alternative akzeptiert zu werden. HEUTE SCHON! Nicht erst in ferner Zukunft, wenn die städtischen Parkplätze mit Ladesäulen bestückt sind.

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  17. Fusselmann

    vor 4 Jahren

    Wenn sie, Herr Pöschel, die Fragestellung genau gelesen hätten, so würden sie nicht wie oben argumentiert haben. Der Vergleich hinkt eben NICHT, den die Fragestellung lautet: "Warum fahren sie (zum aktuellen Zeitpunkt) noch kein Elektrofahrzeug"? Eine Antwort kann man also nur aufgrund der aktuellen Gegebenheiten geben und es kommt dabei NICHT auf die zukünftigen Gegebenheiten an.
    Und da ist m.E. (abgesehen von einer Ausnahme, dem Tesla S) das Erdgasfahrzeug das effizienteste langstreckentaugliche Fahrzeug.
    Die Argumentation, dass sie sich den Strom für das Fahrzeug selbst mit ihrem Windrad oder ihrer PV-Anlage erzeugen (und somit NICHT Strom aus dem deutschen Strommix incl. CO2 Emission verwenden) zählt auch nur bedingt. Denn es geht ja um die breite Masse und die kann nicht einfach ein Windrad irgendwo installieren.
    Eine PV-Anlage lässt sich zwar leicht auf einem Hausdach installieren, jedoch müsste Das Fahrzeug dann auch während der Sonnenstunden geladen werden und das ist - bei halbwegs normalen Dienst UND Wegezeiten - beispielsweise bei mir kaum möglich. V.a. im Winter, wo temperaturbedingt die Reichweite erheblich eingeschränkt ist, fahre ich weit VOR Sonnenaufgang los und kommet erst lange NACH Sonnenuntergang zurück. Wie sollte dann meine PV-Anlage in dieser Zeit die Energie für die Ladung bereitstellen?
    Zwar gibt es natürlich mittlerweile Speichermöglichkeiten für derart erzeugten Strom, jedoch ist ja das große Argument der Hersteller von Elektroautos dass genau diese als Speicher für Überschussproduktion dienen sollen.

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  18. Ruhrpott-Combo

    vor 4 Jahren

    An der Abstimmung nehme ich jetzt nicht teil, weil mir weitere wichtige Antwortoptionen fehlen.

    Bereits seit 8 Jahren fahre ich ein Auto, das umweltfreundlich(er) mit Erdgas bzw. Biogas angetrieben wird.

    Neben vielen anderen Vorteilen beim Abgasaustoß gegenüber Benzinern oder Dieselfahrzeugen gibt es hierbei die schöne Nebenwirkung, dass das Abgas nicht stinkt.

    Ein Stromauto bin ich mal zur Probe gefahren, das Benutzen selbst ist auch interessant. Der Kauf wäre für mich aber keine Option.

    Die von den Herstellern angegebenen Reichweiten würde ich gerne mal selbst verifizieren bei einer Fahrt in einer Winternacht bei minus 10 Grad, Abblendlicht und Heizung an. Da werden aus angeblichen 150 km pro Aufladung bestimmt noch höchstens 70 km übrig bleiben. Dann ist das Ding nicht mehr fahrbereit und muss für viele, viele Stunden mit angedocktem Stromkabel stehen und nicht nutzbar.

  19. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Beim Erdgas ist der Endkunde wieder den herstellenden Konzernen und deren Preispolitik ausgeliefert.
    Beim Strom mache ich mit meinem Windrad im Garten oder meiner PV Anlage auf dem Dach selbst den Strom für mein Auto bin unabhängig.
    Diesen Vorteil gibt es beim Gas nicht.

  20. Gottlieb Leberecht Müller

    vor 4 Jahren

    Ja, toll! Es hat ja auch jeder Städter im 6stöckigen Mietshaus seine eigene PV-Anlage auf dem Dach oder sein Windrad im Garten. Der hat vermutlich nicht einmal die Möglichkeit, eine Strippe bis zum Parkplatz zu verlegen. BTW: Der NaBu hat gerade eine neu errichtete Windkraftanlage stilllegen lassen wegen des Schutzes für dort nistende Störche. Da stehen dann wieder Investitionen von Tausenden Euro nutzlos herum und gammeln. Es ist schon erstaunlich, wer da so alles mitreden darf.

    Ach ja, bevor ich es vergesse: Wie teuer war die PV-Anlage auf dem Dach und was kosten die dadurch erwirtschafteten kWh? Was hätten die gleichen kWh gekostet beim Bezug vom örtlichen Stromverkäufer? Erwirtschaften die Systeme eigentlich so viele kWh, wie ihre Herstellung, Verbringung und Montage gekostet haben? Da packt mich das kalte Grausen!

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  21. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Für die politische Falschsteuerung der Energiewende kann nicht meine Person dafür ans Kreuz genagelt werden. Meine PV-Anlage wird subventioniert und rechnet sich dank unserem Staat. Auf jedenfall nutze ich kostenlose freivorkommende Ressourcen und gewinne Energie.
    Ich nutze keine Fossilen Energieträger und habe eine Alternative genutzt.
    Direkt vor meiner Haustür im Naturschutzgebiet sind drei Storchenpaare und keiner ist bis jetzt in ein Windrad geflogen komisch oder???
    Das Grausen kann einen wirklich packen da immer noch nicht alle den Sinn der Energiewende verstanden haben.

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  22. Kaiser

    vor 4 Jahren

    Ich konnte leider nicht teilnehmen, da ich schon im Alltag fast immer elektromobil unterwegs bin.
    Zur Arbeit fahre ich meist mit der Straßenbahn (also elektrisch betrieben). Wenn die streikt, nehme ich mein E-Bike :-)
    Es trifft aber zu, dass ich vor allem außerhalb der Großstadt nicht alles damit erledigen kann,
    da die Reichweite des E-Bikes nicht groß genug ist bzw. außerhalb meiner Stadt die nötigen Stromtankstellen fehlen.

  23. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Man kann aktuell kein E-Auto fahren da die Infrastruktur nicht da ist und die Fahrzeuge nicht die attraktivsten darstellen gegenüber die üblichen Benzin getriebenen Modellen.
    A B E R
    Es geht ja um den Treibstoff der Zukunft.
    Wenn man Gas nimmt begibt man sich in die selbe fossile Abhängigkeit aus der wir aktuell mit dem Benzin bzw. Öl entkommen möchten. Geradezu grotesk einen solchen Weg zu beschreiten.
    Ich finde es den absolut falsch nun das Gas bis zur letzten kWh zu fördern und letztendlich dem selben Preisdruck zu unterliegen wie jetzt beim Öl.
    Hier sollte bitte zu Kenntnis genommen werden das die frei und unbegrenzt vorkommenden Ressourcen wie Sonne, Wind und Wasser die einzige Alternative darstellen gegenüber den fossilen Energieträgern.
    Nochmals möchte ich erwähnen dass die Energiewende das Ziel hat die Umwelt zu schützen und für die Zukunft zu erhalten. Wer Dauerhaft z. B. auf Gas setzt als den Antrieb der Zukunft macht genauso weiter wie bisher und verfehlt die Ziele der Energiewende!!!!!

  24. Fusselmann

    vor 4 Jahren

    Sie scheinen die Fragestellung noch immer nicht begriffen zu haben: Die Frage lautet: "Warum fahren sie noch kein Elektrofahrzeug"?
    Somit geht es hier - wie bereits erwähnt - nicht um die Zukunft und dementsprechend auch nicht um den Kraftstoff der Zukunft !

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  25. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Warum nicht habe ich doch geschrieben. Ansonsten habe ich auf Ihre Alternative Erdgas reagiert Herr Fuselmann. Ich sage Ihnen nur warum dies absoluter Unsinn ist und die Ziele der Energiewende dadurch verfehlt werden. Machen Sie sich doch mal bitte die Mühe und versuchen das alles im globalen Kontext zu sehen.

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  26. Gottlieb Leberecht Müller

    vor 4 Jahren

    Sie haben bisher die Augen davor verschlossen, dass -mit Erdgas identisches- Methan aus überschüssigem Strom, aus unappetitlichem Schlachtabfall, aus Gülle, Petersilienstängeln und noch diversem landwirtschaftlichen Abfall quasi FÜR LAU erzeugt werden kann. Letztlich ist das auch nichts anderes als durch Sonnenenergie gewachsener Rohstoff. Selbst Wind kommt von der Energie der Sonne. Es kann durch Biogaserzeugung aber Energie gespeichert werden. Wie macht man das bisher in nennenswertem Umfang im Fall von Strom? Richtig, gar nicht, ggf. mal durch ein paar Wasserspeicherkraftwerke. Erdgas und auch künstlich erzeugtes Bio-Methan kann aber im Erdgasnetz gespeichert und transportiert werden. Es wird bereits HEUTE in Deutschland soviel Bio-Methan eingespeist, dass davon sämtliche hier zugelassenen Erdgasfahrzeuge betankt werden könnten (wenn denn die Verträge mit den Anbietern geschlossen würden). Dafür müssen keine neuen Stromtrassen gegen die Widerstände der Bevölkerung durch Ferien- und Naherholungsgebiete gebaut werden. Dafür brauchts auch keine Offshore-Windparks, die von Wattenmeer-Schützern angefeindet werden. Erdgas geht SCHON HEUTE. Und es ist SCHON HEUTE sauberer als Stromautos, die mit deutschem Energiemix geladen werden. Und es ist SCHON HEUTE ca. 25% sauberer als bei Nutzung von Benzin. Wenn IHNEN Fahrten im 50-km-Radius um IHR trautes Heim ausreichen, mag IHNEN das reichen. Mit MEINEM Erdgasauto kann ich aber an einem Tag notfalls auch 1500km zurücklegen, gerade letzten Sonntag waren es noch ca. 700km im Sinne der Familie. Darauf will und werde ich nicht verzichten, solange ich es bezahlen kann. Was für SIE passt, muss für mich noch lange nicht richtig sein, und ich lasse mir nicht von Ihnen IHRE MASSSTÄBE aufs Auge drücken. Die Kombi von Elektroauto und heimischer Solartankstelle ist ein Sonderfall, bei dem es in einigen Fällen passen mag, aber es ist kein Muster, das alle kopieren könnten.

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  27. matpie

    vor 4 Jahren

    Ich habe für "keines hat mir gefallen" abgestimmt, wobei "nicht gefallen" eher "nicht meinem Anforderungsprofil entsprechend" heisst.
    Im Alltag bewegen meine Frau und ich viel unsere Fahrräder ( u.a. mit Kinder- oder Lastenanhänger zur Kita / Markt / etc. ) Für Autofahrten nutzen wir ein Erdgas-Fahrzeug mit 7 Sitzplätzen ( wir sind des öfteren zu sechst unterwegs ). Einen Anhänger muss das Fahrzeug auch immer mal wieder ziehen ( Haus, Garten, Nachbarschaftshilfe, etc. ). Und da passen eben Elektrofahrzeuge (noch) nicht.

    Ein Konzept wie Opel es mit dem Ampera vorgestellt hat ( Batterie + Extender ) finde ich interessant. Erschrocken war ich bei der Vorstellung über das weder Familien- noch Nutzungsfreundliche Fahrzeug drumherum! Da hätte man aus meiner Sicht mehr machen können.

  28. Thomas G.

    vor 4 Jahren

    Warum wird unterstellt, dass der Leser noch kein E-Mobil hat?
    Mein LEM hat zwar nur drei Räder und zwei Sitze.
    Aber es ist schon stolze 15 Jahre alt und seit drei Jahren bei mir im Einsatz.
    Und 80 kmh Spitze reicht für den tägliche Fahrt über Land zur Arbeit locker aus.

  29. Hubertus Grass

    vor 4 Jahren

    Hallo Thomas,

    was für ein Leichtelektromobil fahren Sie? Ein Twike?

    Wie sind Ihre Erfahrungen im Winter? Würde gerne mehr wissen über die Alltagstauglichkeit.

    Danke.

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  30. Thomas G.

    vor 4 Jahren

    Ja, ein Twike.
    Probleme gibt es, die liegen aber am Verschleiß, bzw dem hohen Alter des Fahrzeugs.
    Im Winter liegt in meiner Gegend wenig Schnee. Wegen der Kälte fährt man halt mit Jacke und Handschuhen, mit Mitreten kann man sich auch warm halten. Da ich die Akkus erst kurz vorm losfahren lade, sind während der Fahrt längst warm.
    Es passt fast ein voller Einkaufswagen in den Fond.
    Es sind einige Dinge anders, aber nichts was richtig stört.
    Und man grinst, wenn man an einer Tanke vorbeifährt und die Preise sieht.
    Man grinst etwas weniger, wenn man auf den Bankauszügen die Raten der Finanzierung sieht.
    Man muss es ausprobieren, um es wirklich beurteilen zu können.

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  31. Peter J. Segaar / Polder PV

    vor 4 Jahren

    Es fehlt ein Antwort (vielleicht mehrere).

    "Weil Ich nie ein Automobil gebraucht habe, kein Führerschein hab, und alles mit Rad, Zug, und (selten) Bus machen kann".

    Deswegen: entweder Fossil getrieben, oder mit Elektrizität vom Netz (in meiner Land, NL, extrem Fossil dominiert): ein Auto brauch Ich nicht...

  32. c_h

    vor 4 Jahren

    So lange es in Deutschland bzw. Westeuropa noch einen solch hohen Prozentsatz an Atomstrom gibt werde ich mir aus politischen Gründen kein Elektrofahrzeug kaufen. Egal wie groß respektive klein die Reichweite ist. Denn, was bei der ganzen Null-Emmissionsdiskussion für die Innenstädte untergeht: Die Ursprünge der Elektromobilität lag bei den großen Stromkonzernen, die wieder höhere Umsätze bzw. Gewinne erwirtschaften wollten. Die gingen nämlich in den Energiesparakivitäten der gemeinen Bevölkerung besagtermaßen in den Keller.

    Derzeit fahre ich den umweltfruendlichsten Kraftstoff, den es in der Fläche gibt: Erdgas!

  33. Twizy online

    vor 4 Jahren

    Klar, solange Putin mitspielt! Alternativ kann man auch einen Strom selbst produzieren und zu einem echten ökostromanbieter wechseln.

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