Umfrage: Wie wird sich die Bedeutung des Energieträgers Erdgas aus Klimaschutzgründen entwickeln?

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Redaktion

Stiftung Energie & Klimaschutz
09. Mai 2016
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Seitdem wir diesen Blog ins Leben gerufen haben, wurde viel diskutiert. In zahlreichen Beiträgen haben sich Autoren mit unterschiedlichsten Fragestellungen und Facetten der Energiewende beschäftigt. Ein Thema haben wir dabei immer nur am Rande gestreift: Gas. Dabei galt der Energieträger lange Zeit als CO2-arme Alternative zu Kohle und Öl und gilt vielfach nach wie vor als der ideale Partner der Erneuerbaren. Welche Bedeutung hat Gas also für die Strom-, aber eben auch die Wärme- und Verkehrswende? Diesen Fragen wollen wir uns in unserem nächsten Schwerpunkt hier im Blog widmen. Fast schon zur Tradition geworden sind dabei unsere Umfragen. Starten wir also ins Thema und beschäftigen uns mit der künftigen Bedeutung von Erdgas.

Vor wenigen Tagen, am 22. April, haben die Staats- und Regierungschefs in New York das Pariser Klimaabkommen COP21 unterzeichnet und damit ein deutliches Bekenntnis zur CO2 – Reduzierung abgegeben. Was heißt das für den fossilen Energieträger Erdgas – ist es  gut oder schlecht?

Quelle: ONTRAS Gastransport GmbH
Quelle: ONTRAS Gastransport GmbH

Heute wissen wir, dass der Brennstoffwechsel von Kohle hin zu Gas die kostengünstigste Formeiner effektiven Emissionssenkung bietet. Zudem ist Erdgas mit seiner schnellen flexiblen Einsatzmöglichkeit bei der Stromerzeugung der ideale Partner für die zunehmenden volatilen erneuerbaren Energien. Mit dem Umstieg von Kohle zu Gas können bei der Stromerzeugung rund 50 Prozent der CO2-Emissionen pro kWh eingespart werden. Auch im Wärmemarkt und im Verkehrssektor bieten moderne Erdgasheizungen und Erdgasmobilität (LNG und CNG) ein großes Potential zur Einsparung von CO2. Also eigentlich ideale Voraussetzungen für den Energieträger Erdgas.

Oder sind die COP21-Ziele bereits der Beginn des Ausstiegs aus dem Erdgas? Eine von Greenpeace beauftragte Studie besagt, dass die in Paris vereinbarten Ziel nur erreichbar sind, wenn Deutschland bis 2025 aus der Kohleverstromung aussteigt und spätestens bis 2030 auch aus der von Gas.

Müsste man in diesem Fall nicht bereits mit der Abwicklung von Erdgas beginnen und dürfte bzw. sollte man überhaupt noch in die Erdgas-Struktur investieren? Kommt also der Kohle- und vor allem der Erdgas-Ausstieg doch schneller als für möglich gehalten und verliert die Bedeutung von Erdgas aus Klimaschutzgründen dadurch?

Machen Sie mit bei unserer Umfrage „Energiewende aktuell“: Wie wird sich die Bedeutung des Energieträgers Erdgas aus Klimaschutzgründen entwickeln?“. Wählen Sie eine Antwort aus oder – wenn Ihnen keine passend erscheint – nutzen Sie die Kommentarfunktion, um uns Ihre Einschätzung mitzuteilen. Unsere Umfrage läuft bis Sonntag, den 5. Juni 2016.

Die nächsten Beiträge unseres Schwerpunkts Gas können Sie hier abbonieren.

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  1. Heffels

    vor 2 Jahren

    Nach meiner festen Überzeugung wird Erdgas den Weg zu einer wasserstoffbassierten Energiewirtschaft öffnen. Die Mobilitätsprodukte dafür sind bereits kommerziell erhältlich und die Aktivitäten im asiatischen Raum werden uns weiter überraschen.

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