Ohne IT geht es nicht.

Gastautor Portrait

Hubertus Grass

Kolumnist
25. März 2014
Hier kommt die Auswertung unserer letzten Umfrage zu aktuellen Energiepolitik, Umfrage, Energiewende aktuell
Welche Bedeutung hat die Informationstechnologie (IT) für die Energiewelt der Zukunft?

Dieser Überzeugung ist die Mehrheit der Teilnehmer an unserer letzten Umfrage. Wir hatten in der Zeit vom 10. bis zum 23. März gefragt, welche Bedeutung die Informationstechnologie (IT) für die Energiewelt der Zukunft hat. 54 Prozent der Teilnehmer klickten bei der Antwort „Ganz klar: Eine zentrale Rolle!“

Die technischen Entwicklungen der letzten Jahre zeigen einen klaren Trend, intelligente und vernetzte Systeme halten mehr und mehr Einzug in unseren energetischen Alltag. Ob bei der Heizung, dem Strom oder im Verkehrsbereich: Auf Verbraucherseite nimmt die Steuerung der Hauselektrik und der Wärmeversorgung per Smartphone zu. Auf Anbieterseite sollen sogenannte Smart Grids und ferngesteuerte Kleinkraftwerke Nachfrage und Erzeugung besser in Einklang bringen. Wenn die Grenzen zwischen den Märkten von Strom, Wärme und Mobilität langfristig verschwinden sollen, wird das nur mittels IT möglich sein.  Auch wenn wir hier sicher noch am Anfang einer Entwicklung stehen.

Als „Wichtig, aber nicht entscheidend!“ bewerten 29 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die Bedeutung der IT für die Energiewelt der Zukunft. Diese Einschätzung könnte darauf beruhen, dass die IT den Wandel hin zur Energiewelt der Zukunft nur unterstützen aber nicht allein gestalten kann. Schließlich sind – aller Neuheiten zum  Trotz – die Strukturen in Angebot und Verbrauch für die Segmente Strom, Wärme und Verkehr bisher recht unverändert geblieben. Revolutionär hat die IT noch nicht gewirkt.  Aber vielleicht kommt das ja noch!?

Für „eher nebensächlich“ hält eine Minderheit von 16 Prozent die Bedeutung der IT bei der Energiewende. Ausgehend von den bisherigen Umfragen und Kommentaren hier im Blog, könnte dahinter die Annahme stehen, dass andere Kriterien wie z.B. die Kosten und deren Verteilung über den Erfolg der Energiewende entscheiden werden.

 An unserer Abstimmung nahmen 290 Personen teil.

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