Ihre Meinung ist gefragt: Wie schätzen Sie die Auswirkungen der Energiewende auf den Arbeitsmarkt ein?

Gastautor Portrait

Hubertus Grass

Kolumnist

Nach Studium, politischem Engagement und Berufseinstieg in Aachen zog es Hubertus Grass nach Sachsen. Beruflich war er tätig als Landesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, Prokurist der Unternehmensberatung Bridges und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Seit 2011 ist er als Unternehmensberater freiberuflich tätig.

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05. Mai 2014
Energiewende aktuell

Wir freuen uns über Ihre Antwort zu dieser Frage: „Wie schätzen Sie die Auswirkungen der Energiewende auf den Arbeitsmarkt ein?“

Energiewende aktuell Ergebnis

Unsere Umfrage lief bis zum 18. Mai 2014.
So haben die Teilnehmer abgestimmt.

 

Diskutieren Sie mit

  1. Dipl. Ing. Joachim Brunner

    vor 5 Jahren

    RWE und hohe Verluste
    Schaut Euch mal diesen Beitrag an: http: //www.iwr.de/news.php?id=26097
    Was haltet Ihr davon? RWE Buchhalter und Ökonomen sind hochspezialisierte Finanzakteure.
    Fragt den Frosch nicht, wenn der Sumpf trockengelegt werden soll. Die Antwort kennt Ihr doch schon im voraus oder nicht?

  2. Dominik Pöschel

    vor 5 Jahren

    Durch die Energiewende, und die davor abgewickelte liberalisierung der Energiewirtschaft hat tiefgreifende Veränderungen des Energiemarktes zur Folge gehabt. Alleine die liberalisierung hat schon deutliche Auswirkungen für die Beschäftigten der Energieversorger gehabt. In den letzten Jahren hat nur zu oft der Preis den Weg des Handelns der Energieversorger vorgegeben. Ob der eingeschlagene Weg nun am Ende mehr oder dauerhaft weniger Arbeitsplätze bedeutet kann denke ich zum jetzigen Zeitpunkt niemand genau sagen. Grundsätzlich sind wir auf einem guten Weg und sollten versuchen Partner (andere Länder) zu finden die den selben Weg mitbeschreiten. Sicher kann sich der vorsprung an Erfahrung die Deutschland beim Thema Energiewende hat daraus auch neue Arbeitsplätze ergeben. Wenn die politischen vorgaben an die Energieversorger von bestand sind und sich die Energieversorger dann richtig für den zukünftigen Weg ausgerichtet und aufgestellt haben kann die Energiewende zum Erfolg geführt werden. Der Weg ist lang das Ziel noch fern doch die Energiewende haben alle gern!!!!

  3. Windmüller

    vor 5 Jahren

    Herr Wagner - sie haben ins Schwarze getroffen. Auch ich habe den Glauben an die Politik verloren
    Im vergangenen Jahr war klar, dass Brüssel bei den Industrierabatten nicht mehr mitspielt. Anstatt die Rabatte wieder auf ein gesundes Maß zurückzuführen, baute man die Rabatte von 4 auf 5,1 Mrd € aus. Und heute spielt man den Retter von Industriearbeitsplätzen ?.

  4. Dominik Pöschel

    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Wagner und Herr Windmüller,

    in Brüssel möchte man neuerdings entbürokratisiern sich von der reglementierung bis ins kleinste Detail loslösen. Die ist der erste wichtige richtige Schritt wie ich meine. Wie oft hat man in den letzten Jahren entscheidungen aus Brüssel nicht verstehen können. Die Arbeitsplätze die im Osten von Deutschland zur Belebung der dortigen Arbeitswelt angsiedelt wurden sind starkt von uns Steuerzahler subventioneirt gewesen. Kleine Kurskorrekturen aus Berlin haben diese wieder vernichtet. Waren diese Steuermittel sinnvoll eingesetzt. Nein denn man wusste von Anfang an dass man den Preiskampf gegen Fernost nicht gewinnen kann. Der Mittelstand ist enorm wichtig da die meisten Arbeitsplätze dort angesiedelt sind. Darum ist es sehr wichtig diese zu sichern und bei Erfolgreicher Energiewende neu entstehen zu lassen.

    PS Herr Wagner: bezogen auf den Netzausbau versuche ich eine Aufstellung zu bekommen um Ihnen zu zeigen dass auch vor der Energiewende schon in den Erhalt und den Ausbau der Netze inverstiert worden ist.

  5. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    "Na klar bringt die Energiewende neue Arbeitsplätze, nur die politischen Entscheidungen in Berlin haben 380.000 Arbeitsplätze in der Erneuerbaren Branche vernichtet "
    ***************************
    Dass es Ihnen nicht langsam peinlich wird, unsinnige Behauptungen aufzustellen und diese auch noch mit Schuldzuweisungen zu versehen. Haben Sie eine Quelle für diese Behauptung?
    Sie sollten sich einmal die jährlich erscheinende, vom BMU, beauftragte Studie zu den Beschäftigungszahlen in der Erneuerbaren-Branche ansehen...
    oha, was findet man da? in 2013 gibt laut dieser Studie in der gesamten EE-Branche einschließlich Zulieferer gerademal 380.000 Beschäftigte! Und die sind alle vernichtet worden?
    .
    P.S. Selbst bei der Ermittlung dieser BMU Zahlen sind "Vereinfachungen zugunsten der EE" angenommen worden, auf die ich später nochmals eingehen werde...
    .

  6. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Wagner, vielleicht möchten Sie nochmal zu Ende überlegen?

    Wir haben lt. beiliegender Broschüre des BMU in Deutschland insgesamt 380.000 Beschäftigte in der EE-Branche. Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, werde ich mal erläutern, wie man auf diese utopisch hohe Zahl, die allen wahrnehmbaren Effekten entgegensteht (Solarworld, Q-Cells, Nordex usw.) gekommen ist.
    .
    http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/erneuerbar_beschaeftigt_faltblatt_bf.pdf
    .
    Und Sie behaupten nun, die Politik hat alle diese Arbeitsplätze vernichtet! ... Und irgendwelche fiktiven Arbeitsplätze hat man gleich noch mit vernichtet....? - Bravo... aber wenn es um Hetze gegen die "bösen Dämonen" und Verteidungung der eigenen Religion geht, ist - Ihrer Ansicht nach - wohl jede Falschmeldung erlaubt, was?

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  7. Dominik Pöschel

    vor 5 Jahren

    Hallo Blogger,

    ganz allgemein gesehen bringt die herausforderung Energiewende beides mit nämlich die 2 Seiten einer Medaille. Gerade bei den großen EVU´s die die Versorgungssicherheit von Kreisgsende bis heute gewährleistet haben, die Energie für´s Wirtschaftswunder lieferten und bis heute mit sehr geringen Ausfällen den Strombedarf unseres Landes sichern. Jetzt werden die Spielregeln geändert. Neue Aufgabenstellungen für die Energieversorger. Eine neue zukunftsträchtige umweltfreundliche schadstofffreie Stromerzeugung für Deutschland. Was für die Zukunft gut ist kann aber heute für die Arbeitsplätze in der Energieversorgung zunächst eine verschlechterung darstellen. Die Energieversorgung kämpft mit den Änderungen der voraussetzungen für die Energiewende. Ob zukünftig deutlich mehr Arbeitsplätze in der Energieversorgung entstehen bleibt abzuwarten.

  8. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Herr Wagner,

    angesichts Ihrer "Fachkompetenz" ist es für jeden Beitrag, dem Sie nicht zustimmen, ein Ritterschlag.
    Wie war es doch mit den Fachleuten von Ihrer Seite: "Die Energiewende wird uns nicht mehr Kosten als eine Kugel Eis im Monat?" - Sie haben ein ziemlich teures Eis dort in Ihrer Phantasiewelt! Oder der gute Cem: "Es sind genug Gigabyte da!" - Solchen Fachleuten glauben Sie?
    .
    Naja, auf das Thema Arbeitsplätze in der Erneubarenbranche sind Sie ja auch nicht weiter eingegangen... haben Sie wohl auch gemerkt! :-) - Schon wieder ein Eigentor! Und dabei sind Sie doch so sicher, Recht zu haben... Sie können es nur einfach nicht sachlich belegen....
    .
    Aber Sie haben sicher auch die Klientel, der Ihre Märchen von bösen Hexen und Dämonen gefällt! Beunruhigend daran ist nur, dass solche Märchen zunehmend in der Bevölerung Fuss fassen... die ganze Welt lacht deshalb über die Deutschen! Und Leute wie Sie halten sich immer noch für "schlauer als alle anderen"! - traurig, traurig!

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  9. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    " Jetzt werden die Spielregeln geändert. Neue Aufgabenstellungen für die Energieversorger. Eine neue zukunftsträchtige umweltfreundliche schadstofffreie Stromerzeugung für Deutschland. Was für die Zukunft gut ist kann aber heute für die Arbeitsplätze in der Energieversorgung zunächst eine verschlechterung darstellen."
    *****
    Zukunftsträchtig wäre sie genau dann, wenn sie
    1.) ihren Zwecke erfüllt: Zuverlässig und bezahlbar ist und dazu noch
    2.) umweltfreundlich und schadstofffrei (wie immer man das auch definieren mag) ist

    .
    ohne 1.) ist 2.) völlig sinnlos!

  10. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    "Ihre unzähligen Kommentare zeigen nur eine Richtung – hin zu mehr Kohle- und Atomstrom."
    ***
    Dieser eine Satz sagt eigentlich schon alles:
    .
    Seit Tagen/Wochen diskutiere ich hier mit dem Fokus darauf, ob und wie einen zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung für eine Volkswirtschaft wie Deutschland funktionieren kann. Ich habe mehrfach geschrieben, dass Erneuerbare im Strombereich eine gute Ergänzung - allerdings unter marktwirtschaftlichen Bedingungen darstellen können und im Wärmebereich sogar noch besser eingesetzt werden können.
    .
    Ihre "Quintessenz" ist nun: Ich diskutiere nur in eine Richtung: Strom aus Kohle und Kernenergie - ergo, räumen Sie ein, dass Erneuerbare nicht in der Lage sind, auf absehbare Zeit unsere Stromversorgung zuverlässig und bezahlbar zu gewährelisten!
    .
    Für Sie ist die Welt sehr einfach: Alle sind immer nur gegen "Sie". Mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit halten Sie und Ihre Klientel die Hände auf und beklagen sich permanent darüber, dass Sie nicht noch mehr Bervorzugung erhalten und führen Scheingefechte darüber, wie ungleich doch die Lasten, die aus "Ihrer" Bevorzugung für die Allgemeinheit entstehen, verteilt sind.
    .
    Sie bemühen Zeitungsenten (EEG-Erleichterung für Golfplätze), um angebliche Missstände aufzuzeigen. Dabei haben Sie noch keine schlüssige Begründung dafür geliefert, weshalb es nicht zu Standortverlagerungen und Preissteigerungen im großen Umfang kommt, wenn die Erleichterungen für die Industrie abgeschafft werden. Sie lassen hier Parteitagsparolen ab!
    .
    Unglaubliche Belastungen der Allgemmeinhait , allein zugunsten Ihrer Klientel, nehmen Sie als selbstverständlich hin und beschweren, sich, dass die "(Industrie-)lobbygetriebene" Politiki Ihnen ständig "Knüppel zwischen die Beine" wirft. Dabei gibt es in der Geschichte von Deutschland und in der Weltwirtschaft insgesamt keine Klientel, die politisch derart bevorzugt wurde und wird wie die Ihre.

  11. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Beispiele (nicht abschließend):
    .
    1.) Das EEG insgesamt (20-jährige Gewinngarantien usw.), insbesondere aber auch die Vorrangeinspeisung und die Härtefallregelung des § 12 EEG zugunsten Ihrer Klientel.
    2.) EnEV, die Vorgaben für alle Häuslebauer macht, einen festen Anteil ihrer Energie aus Erneuerbaren zu beziehen.
    3.) § 35 Baugesetzbuch, dass Ausnahmeregelungen für hundert Meter hohe Windkraftanlagen schafft, die nun an Stellen gebaut werden dürfen, wo sonst neicht einmal ein Stall gebaut werden darf
    4.) politische Vorgabe zum Abschalten der Kernenergie in Deutschland.
    5.) politische Vorgaben zu den Ausbaukorridoren für Erneuerbaren bis auf 80% (= quasi-Ausstieg aus Kohleverstromung)
    .
    ... ich will jetzt nicht von den Kaffeemaschinen und leistungsreduzierten Staubsaugern anfangen aber letztlich dienen auch diese Regelungen, wie die Energiewende, der Einsparung von CO2.
    .
    Also hören Sie doch endlich damit auf, sich pauschal über angebliche Benachteiligungen durch die Politik zu beklagen und nehmen Sie mal nicht nur Ihre persönlichen Vorteile, sondern auch mal die Volkswirtschaft in Deutschland und die Menschen, die hier wohnen und das alles bezahlen müssen mit in Ihren Fokus... Auch eine (ehemals) reiche Nation wie Deutschland ist kein Selbstbedienungsladen für Ihre Klientel.
    .

    3 1
  12. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    " und Opfer sind durch Tschernobyl, Harrisburg und Fukushima jede Menge zu beklagen, dazu siehe : (http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima) – was solche Katastrophen für Folgeschäden anrichten – leider Tatsache und keine Studie."
    *****
    Herr Wagner, was ist für Sie eine verlässliche und Zuverlässige Quelle? Wikipedia liefert tatsächlich zu allen möglichen Fragen einen relativ guten Überblick - aber ist Wikipedia wirklich genauer und exakter, als die Wissenschaft?
    .
    In dem von Ihnen verlinkten Artikel steht viel Richtiges drin... allerdings sind die meisten Quellenangaben Tageszeitungen... die Informationen dort müssen nicht falsch sein aber sie spiegeln besonders hier in Deutschland häufig nur den "Mainstream" wider.
    .
    Wenn es also eine wissenschaftliche Darstellung zu einem Thema gibt, würde ich diese der Darstellung bei Wikipedia in jedem Fall vorziehen. Ich vermute mal, Ihnen ist die Quelle egal, hautsache, die gewünschte Panik wird verbreitet. Vermutlich schreiben Sie deshalb bei Ihren Quellen so schwammig "jüngste Schätzungen" (welche? von wem?)
    .
    Hier die wissenschaftlichen Ergebnisse der Auswirkungen von Fukushima:
    "The summary report that was adopted by the Committee was presented to the General Assembly in October 2013 ( A/68/46), and the detailed report with the scientific data and evaluation underpinning the summary was published on 2 April 2014. This major study assesses the radiation doses and associated effects on health and the environment."
    Quelle: UN-Organisation UNSCEAR!
    .
    unscear.org/unscear/en/fukushima.html

  13. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Herr Wagner
    "Wenn Sie mir widerlegen können, dass durch die Erneuerbare Stromerszeugung in den letzten 20 Jahren solche Zahlen von Opfern, derartige Risiken und Folgeschäden be- oder entstehen, dann haben Sie mich überzeugt, vorher jedoch nicht."
    ****
    Man kann Sie nicht überzeugen, weil Sie "gläubig" sind - da hat keine Sachargumentation der Welt eine Chance, da Sie Sachargumenten gegenüber nicht zugänglich sind.

    1.) Zu den Opferzahlen Strahlenopfer vs. Opfer in der EE-Branche: Das kann ich - und sogar mit Zahlen und Quellen belegt! aber Sie haben die von mir gelieferten Fakten ja auch in der Vergangenheit ignoriert, warum sollten Sie sich jetzt die Zahlen ansehen und prüfen?
    .
    2.) Zu den Risiken von Folgeschäden: Hier müßte zunächst einmal geklärt werden, wie das Risiko zu bewerten ist. Risiko ist für mich maximale Schadenshöhe mal Eintrittswahrscheinlichkeit. Für Sie ist Risiko etwas, was Sie sich selbst ausdenken. Dabei wenden Sie bei einzelnen Industrien völlig unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe bei "Ihrer Risikobetrachtung" an. Als Kernenergiegegener ist das Risiko, die Treppe herunter zu fallen in einem Kernkraftwerk größer als in einem Kohle oder Gaskraftwerk...
    .

  14. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    "..achja, Herr Kaiser, hier noch zu den wahren "Dämonen":
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_meldepflichtiger_Ereignisse_in_deutschen_kerntechnischen_Anlagen)
    Wenn Sie nun alles akribsch bis zum Schluss gelesen haben, dann kommt es mir nur noch komisch vor, wenn Sie schreiben, die Erneuerbaren sind "Zappelstrom""
    *****
    Kernenergie ist zweifellos eine Technbologie, die mit Risken verbunden ist. Gleichwohl ist diese Technologie aber auch die, welche mit den höchsten Sicherheitsstandards und den umfassendsten Überwachungssystemen ausgestattet ist. Das strengste Meldesystem sorgt darüber hinaus für eine Transparenz, wie sie in keiner anderen Technologie/Branche zu finden ist. Es wäre mal spannend zu wissen, wie andere Technologien wohl dastehen würden, würde man dort die gleiche Transparenz verlangen. Bei einem so emotionalem Thema wie die Kernenergie und der wie gerade geschilderten Transparenz, ist es relativ einfach, auflagensteigernde Panik-Schlagzeilen zu produzieren.

    Ein Auszug aus dem von Ihnen verlinkten Wiki-Beitrag:
    .
    "Seit 2000 gab es in Deutschland 1166 meldepflichtige Ereignisse, davon 33 INES 1 Fälle (Störungen) und 3 Fälle bei INES 2 (Störfälle). Fälle der INES-Stufe 3 (Ernste Störfälle), bei denen Radioaktivität frei wurde, oder der Stufen 4 und höher (Unfälle) sind nicht aufgetreten."
    .
    Insbesondere der letzte Satz sagt doch eigentlich alles!
    .
    Ich bin der Auffassung, dass es in der Öffentlichkeit eine verzerrte Wahrnehmung über die Risiken dieser Technologie gibt. Ok - wenn man meint, das Risiko sei zu hoch, schalten wie die Kernkraftwerke halt ab. Wenn man meint, dass Kohlekraftwerke "zu dreckig" sind, schaltet man halt Kohlekraftwerke ab... Beides - Kohle und Kernenergie - abzuschalten, ist für eine Industrienation wie Deutschland jedoch absoluter Selbstmord!
    .

  15. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Herr Wagner
    "Was wollen Sie mir und den übrigen Lesern hier im Blog eigentlich beweisen?"
    ***
    Ich kann anhand von wenigen Beispielen nachweisen, dass Sie unterschiedliche/verzerrte Bewertungsmaßstäbe ansetzen. Ich kann zeigen, dass Ihnen die rund 5.000 Opfer der friedlichen Kernenergienutzung wichtiger sind - weil im heiligen Krieg gegen die Kernenergie gut instrumetalisierbar, als z.B. mehr als 100.000 Opfer der Wasserkraft (allein seit Einführung der Kernenergie), mehr wert als die zig tausend Opfer in der Chemiebranche, z.B. von Bhopal 1984 oder die vielen Opfer in den Raffinerien oder in der Erneuerbarenbranche, in der jährlich mehr Menschen durch Unfälle sterben als in der Kernenergie!
    .
    Sie geben sich hier als "Beschützer/Anwalt der Menschen und der Umwelt" aus, tatsächlich ist das aber menschenverachtend und respektlos gegenüber den Opfern (aus anderen Branchen), was Sie hier schreiben!
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  16. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    Ups, die Umfrage kam ein paar Tage zu früh:
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    http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article128432916/Das-gruene-Jobwunder-faellt-in-sich-zusammen.html
    .
    Und dabei geht es hier nur um die vom BMU gern veröffentlichten "Bruttobeschäftigungszahlen" - ohne Berücksichtigung von negativen Effekten in anderen Branchen, ohne Investitionseffekte (Stellen innerhalb der Errichtung der Anlagen fallen wieder weg, wenn das "Ziel-Level" erreicht ist), Budgeteffekte (weniger Kaufkraft bei den Menschen durch höhere Strompreise bedeutet, sie können weniger Güter kaufen und das hat Auswirkungen auf die Jobs in diesen Branchen) usw.
    .
    Dazu kommt, dass jeder dieser Jobs mit 135.000 Euro subventioniert wird - soviel verdienen die meisten Menschen dort nicht einmal... da kann man ihnen lieber nur 50.000 Euro geben und dafür zu Hause sitzen lassen (wäre wirtschaftlich sinnvoller)
    .
    Ich bin gespannt auf die Veröffentlichung der Nettozahlen für den "Zukunftsmarkt", die ja schon von Juli auf den Herbst verschoben wurde...
    .

  17. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    "So waren in der Solarbranche im Dezember 2013 laut Statistischem Bundesamt nur noch 4719 Mitarbeiter in der Fertigung von Zellen und Modulen beschäftigt. Dagegen behauptet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), die Zahl der Beschäftigten in der gesamten Branche liege „bei etwa 60.000.“
    .
    http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/greenjobs-vahrenholt-gruenes-jobwunder-ist-etikettenschwindel/9546626.html

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