Die Energiewende voranbringen: dezentral und demokratisch

Gastautor Portrait

Sylvia Pilarsky-Grosch

Bundesverband WindEnergie e.V.

Sylvia Pilarsky-Grosch ist seit 2013 Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE). Die Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Energierecht war u.a. Lehrbeauftragte an der Universität Koblenz-Landau und der Fachhochschule für Verwaltung in Wiesbaden. Sie ist Vizepräsidentin im Bundesverband Erneuerbare Energien e.V., Vorstands- und Beiratsmitglied der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. und als Rechtsreferentin des BUND Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand des BUND. Der BWE ist mit mehr als 20.000 Mitgliedern der weltweit größte Verband der Erneuerbare Energien.

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27. Februar 2014

Wir befinden uns mitten im Wandel von einer zentralen Energieversorgung hin zu einer dezentralen Energiewirtschaft, die viele unterschiedliche Akteure kennt.

Zum Jahresende 2013 gab es in Deutschland 23.645 Windkraftanlagen. 10.168 standen in den norddeutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Hamburg. Nur 2.500 Anlagen erzeugten in den süddeutschen Ländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern sauberen Strom. Das Potenzial der Windenergie ist gerade im Binnenland weiter groß, zumal der dezentrale Ausbau im ganzen Land wirtschaftlich möglich und volkswirtschaftlich geboten ist. Deutsche Hersteller haben in den letzten Jahren leistungsfähige Anlagen für das Binnenland entwickelt. Der Ausbau hier spart Netzausbaukosten und trägt zur Netzstabilität bei. Der dezentrale Ausbau öffnet zusätzlich Chancen für lokale Vermarktungsmodelle und gibt Impulse, regional an Speichermöglichkeiten zu arbeiten.

Die Energiewende hat in unserem Land einen echten Innovationsschub ausgelöst. Überall tüfteln Ingenieure und Wissenschaftler an Lösungen für einen neuen Strommarkt. Kluge Mittelständler erkennen die Chancen und setzten auf die neuen Technologien. Die Windbranche steht mit 118.000 Beschäftigten als innovative Industrie für den Erfolg von „Made in Germany“ ein. Wir sichern mit einem Exportanteil von heute 67 Prozent den Industriestandort Deutschland. Weltweit setzen Unternehmen aus unserem Land den Maßstab für Technik, Effizienz und Systemverträglichkeit. Der seit Jahren stabile und so auch berechenbare Ausbau der Windenergie in Deutschland ist Voraussetzung für den Erfolg auf dem Weltmarkt, denn hier werden Trends gesetzt, Innovationen entwickelt und Ideen getestet.

Deutschland kann in den nächsten Jahren beweisen, dass die Energiewende bei bezahlbaren Strompreisen für Haushalte, Handwerk, Gewerbe und Industrie in einem Hochtechnologieland möglich ist. Dafür sind mutige politische Weichenstellungen erforderlich. Trotz aller Debatten fehlt bisher ein beherzter Vorstoß der Politik für ein neues Strommarktdesign. Gerade ein neues Marktdesign – welches um Sonne, Wind und Biomasse herum ein flexibles Angebot etabliert – wäre erforderlich, um die Energiewende erfolgreich fortzuentwickeln – dezentral und offen für kleine und mittlere Marktteilnehmer. In einem solchen Energiemarkt der Zukunft hätten flexible Gaskraftwerke und Stadtwerke neue Chancen. Windpark in Buchholz, Niedersachsen.

Die Erneuerbaren Energien sind längst der Nische entwachsen. Die großen Energiekonzerne belächeln uns nicht mehr. In deren Augen sind wir jetzt ernstzunehmende Gegner. Wir stehen im Gegensatz zu den Konzernen dafür, dass die Erneuerbaren dezentral und demokratisch erzeugt werden. Die vielen Bürgerwindparkprojekte, die Mitglieder des Bundverbandes WindEnergie etabliert haben, unterstreichen dies. Die Energiewende bietet die Chancen durch einen schrittweisen Umbau unserer Energiewirtschaft die Abhängigkeit Deutschlands von Rohstoffimporten zu vermindern und für eine starke Wertschöpfung in den Regionen zu sorgen.

Noch tragen die Erneuerbaren Energien nur 25 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Kohle, Uran und Erdgas stehen auf der anderen Seite. Die fossilen Primärrohstoffe müssen dabei ganz überwiegend importiert werden und kommen nicht selten aus Krisenregionen. Es lohnt sich, diese Abhängigkeit zu beenden. Auch dafür brauchen wir einen stabilen Zubau von Windenergie an Land in allen Bundesländern. Die Akzeptanz dafür ist in der Bevölkerung hoch. Dies unterstreicht die aktuelle Umfrage aus Bayern, wo sich 76 Prozent der Bürger für einen verstärkten Ausbau der Windenergie aussprechen. Dies macht Mut.

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  1. Hubertus Grass

    vor 5 Jahren

    Eine aktuelle repräsentative Umfrage ergab: 80 Prozent der Deutschen wollen schärfere Klimaschutzziele. Dieses Ergebnis scheint hoch, liegt aber in einem langfristigen Trend der Demoskopie: Klimaschutz ist den Deutschen sehr wichtig.

    Was bedeutet das für die Poltik?
    Welche Schlussfolgerungen ergeben sich für die Energieversorgungswirtschaft?

    Der Artikel
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/co2-deutsche-wollen-dass-sich-merkel-in-eu-fuer-klimaschutz-einsetzt-a-955870.html

  2. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Und wie sieht es bei den europäischen Nachbarn aus, für die wir ja definitionsgemäß Vorreiter und Vorbild sind?

    Das Ergebnis der jüngsten Umfrage des Eurobarometer muss für die EU-Klimazarin Connie Hedegaard und all die anderen Warmisten in Brüssel eine depressiv stimmende Lektüre gewesen sein:
    Auf die Frage an alle Bürger in den 28 EU-Ländern, welches die wichtigsten Themen sind, mit der die EU sich befassen sollte, nannten nur 4% die Klimaänderung.
    In Italien, Portugal und Griechenland glaubt nur die überwältigende Mehrheit von 1% der Menschen, dass die Klimaänderung ein wichtiges Thema ist. In Spanien, der Tschechischen Republik, Estland, Irland und Zypern liegt die Zahl etwas höher, nämlich bei 2%. Auch die Briten und Franzosen scheinen die Klimaänderung nicht als ein gewaltiges Problem zu sehen – glauben doch nur 4%, dass dieses Thema wichtig ist.
    Selbst die „grünen“ Deutschen & Dänen scheinen andere Dinge wichtiger zu finden – nur 7 bzw. 12% halten den Klimawandel für ein wichtiges Thema.
    Die Schweden befinden sich hier in einer eigenen Liga: 24% von ihnen glauben, dass die Klimaänderung eines der beiden wichtigsten Themen ist.
    .
    Herr Grass, ich stelle gern den Link zur Studie ein, allerdings wurden meine Beiträge zuletzt nicht online gestellt, wenn Sie Links (z.B. zur Seiter der EEX oder Entsoe) enthielten...

  3. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb80/eb80_en.htm
    .
    bzw. in deutsch
    .
    http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb80/eb80_first_de.pdf

    2 0
  4. Hubertus Grass

    vor 5 Jahren

    Sehr geehrrter Herr Kaiser,

    Sie können gerne Links einpflegen.

    Zwei Beiträge von Ihnen, die nicht erschienen sind, haben Sie selbst nicht freigeschaltet. (Schauen Sie mal nach in Ihren Mails am 23.(16.08h) und am 25.02.(9.15h).

    Danke für Ihre Beteiligung.

    Der Moderator

    3 0
  5. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Grass,

    vielen Dank für Ihren Hinweis! Wenn ich meine Beiträge eingestellt habe, erschien lediglich der Hinweis, dass ich zum Freischalten des Beitrags eine Email erhalten würde.
    Dies ist bisher aber nicht passiert... Ich werde mich doch nicht ständig bei der Eingabe meiner Email-Adresse vertippen? :-)

    3 0
  6. Hubertus Grass

    vor 5 Jahren

    Sehr geehrter Herr Kaiser,

    alle Beiträge sollten jetzt online sein.
    Keine Ahnung, wo der Fehler lag.
    Sollten Sie zukünftig mal einen Beitrag vermissen, melden Sie sich bitte.
    Danke.

    Der Moderator

    1 0
  7. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    prima, vielen Dank!

    0 0
  8. Gustav Rach

    vor 5 Jahren

    Es kann schon mal 14 Tage lang ein Hoch über Europa liegen assoziiert mit Windstille und gleichzeitig können die Fotovoltaikanlagen mit Schnee bedeckt sein (Worst-Case Scenario), dann gibt es 14 Tage lang überhaupt keinen Strom aus Wind und Sonne. Wenn all unsere Pumpspeicherkraftwerk voll betankt sind, dann haben sie soviel Energie gespeichert, wie wir in Deutschland in 30 Minuten durchschnittlich an Stromenergie verbrauchen. Die sogenannte "Energiewende" ist somit bereits von Beginn an zum Scheitern verurteilt, weil gelegentlicher Strom aus Wind und Sonne unsere Volkswirtschaft nicht rund um die Uhr mit Strom versorgen kann und damit kein einziges Kraftwerk zu ersetzen vermag.
    Auf diese Fakten geht Frau Sylvia Pilarsky-Grosch überhaupt nicht ein. Ihr Beitrag hier ist nichts weiter als schlechte Lobbyarbeit! Schon die Überschrift („Die Energiewende voranbringen: dezentral und demokratisch“) ist eine leere Floskel. Jeder Satz ihres Beitrages ist falsch! Ich greife nur einen Satz exemplarisch heraus: „Das Potenzial der Windenergie ist gerade im Binnenland weiter groß, zumal der dezentrale Ausbau im ganzen Land wirtschaftlich möglich und volkswirtschaftlich geboten ist.“
    Wenn die Windgeschwindigkeit sich verdoppelt, dann verachtfacht sich die Energie, welche die sich bewegende Luft besitzt. Außer an der Küste gibt es nur in Hochlagen der Mittelgebirge ergiebige Standorte für Windenergieanlagen. Der allergrößte Teil von Deutschland ist für Windräder nicht geeignet, wie die Windkarte zeig, hier der Link, (anklicken „Am stärksten weht der Wind am Meer“) :
    http://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB109-002.htm
    Daraus folgt: Windräder in windschwachen Regionen sind Idiotie!
    Noch ein Wort zu den Arbeitsplätzen, die geschaffen werden: Die über das EEG subventionierte Beschäftigung ist volkswirtschaftlich so viel wert, wie wenn eine erste Arbeiterkolonne einen Graben aushebt, der dann von einer zweiten Kolonne wieder zugeschüttet wird.

  9. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Herr Wagner,

    viel interessanter ist doch die Antwort auf die Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass der von Herrn Rach geschilderte worst case eintritt und wie wahrscheinlich ist es, dass der von Ihnen geschilderte Fall eintritt. Zumindest in den von Ihnen geschilderten worst case haben wir durch eine entsprechende Sicherheitskultur einen wesentlichen Einfluss auf die Eintrittswahrscheinlichkeit. Aber welchen Einfluss haben wir auf "Sonne, Mond und Sterne"?

    1 1
  10. Christian Lösch

    vor 5 Jahren

    Herr Wagner,
    zwei Bemerkungen zu Ihrem letzten Beitrag:
    Die regelmäßigen Bewegungen der Sonne führen eben dazu, dass der Einsatz von PV recht problematisch ist: Im sonnenschwachen Jahresdrittel wird nur ca.10 % des Jahresertrags erzeugt, aber für Beleuchtung und Heizung besonders viel Strom benötigt.
    Dass das KKW Grafenrheinfeld evtl. früher abgeschaltet wird, ist doch kein Beweis dafür, dass Atomkraft grundsätzlich unwirtschaftlich ist - jedenfalls unwirtschaftlich ist eben das Wiedereinschalten nur des AKW nur für ein paar Monate nach monatelanger Wartung, und die Bestückung mit neuen Brennelementen, die viel früher als technisch möglich wieder herausgenommen werden müssen.

    1 0
  11. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    Herr Wagner
    .
    "Herr Kaiser, Sonne, Mond und Sterne verlaufen schon seit Jahrmillionen in geordneten Bahnen (ausgenommen die Kometen). Wovon Sie vielleicht sprechen ist die Wetterlage. "
    ***
    .
    Ich weiß schon, wovon ich spreche und sicher haben Sie bemerkt, dass ich die von Ihnen angeführte Passage in Gänsefüßchen gesetzt hatte...?!
    .
    Im übrigen entnehme ich Ihrer Aussage, dass für Sie der unzuverlässige Wind- und Sonnenstrom je genau dann kein Problem der Versorgungssicherheit darstellt, wenn wir planen können, wann "wir im Dunkeln sitzen"... Wir sitzen zwar nach wie vor im Dunkeln, aber wir wissen es vorher und deshalb ist das alles nicht so schlimm... also zurück zur Zeit der Höhlenmenschen...?!
    .
    Ihrer Interpretation zu Grafenrheinfeld ist ebenso falsch... passt aber gut in den eigenen Glauben...nicht wahr? Wenn Sie mit Ihrer Behauptung vom teuren Kernenergiestrom richtig lägen, warum, glauben Sie, werden dann nicht alle verbliebenen KKW in Deutschland von den Betreibern sofort abgeschaltet?
    .
    Grafenrheinfeld wird zum 31.12.2015 abgeschaltet. Das wird sehr spannend für die Versorgungssicherheit im Rhein-Main-Gebiet werden... und für die Trassen nach Temelin!
    Alles weitere hat Herr Lösch bereits ausgeführt...

    0 0
  12. Manfred Lehner

    vor 5 Jahren

    Niemand schreibt davon, dass sich Energiekonzerne umbauen müssen. Vergleiche mal den guten alten Daimlerkonzern. Vor 50 Jahren ein ein Automobilkonzern. Dann im kalten Krieg auf Rüstung gegangen und wollte sich mal fast von der Autosparte trennen. Mit Ende des kalten Krieges hat man sich wieder der Wurzeln entsonnen und den Konzern wieder zu einem weltweit erfolgreichen Automobilkonzern zurückverwandelt. Sicherlich war das nicht einfach, aber das muss es auch nicht sein.
    Dann noch ein Satz zum Prinzipiellen.
    Wollen wir wirklich Atommüll lagern, wo wir doch jetzt nach 50 Jahren immer noch kein Endlager haben. Und wie war das nochmal mit der EU-Verpflichtung zur Verringerung des CO2 Ausstoßes. Übrigens habe ich seit 2 Jahren eine PV Anlage auf dem Dach. Im Keller steht eine Batterie. Außerdem ist eine Kleinwindanlage auf dem Dach. Seit letztem Herbst habe ich noch eine kleine Wärmepumpe reingebaut, so dass ich im Sommer die Pelletsanlage ausschalten kann. Ich brauche eigentlich heute kein EEG mehr, sondern nur ein vernünftiges Umfeld. Wenn es euch interessiert, nachstehend ein Link zu meinem Einfamilienhaus. http://www.regio-tv.de/video/217083.html Einem Regionalsender war es einen 12-minütigen Bericht wert.

  13. Gustav Rach

    vor 5 Jahren

    Sehr geehrter Herr Lehner,
    ich habe mir den Filmbericht angeschaut, danke für den Link. Nur um eines klarzustellen, wenn ich hier argumentiere, dann habe ich die gesamte Stromversorgung unseres Landes im Auge. Die privaten Haushalte, und in diese Kategorie fallen sie ja, machen da mal gerade 26 % aus; die meisten Bundesbürger wohnen in Großstädten zur Miete in mehrstöckigen Häusern und können das, was sie installiert haben, gar nicht nachmachen.
    Sie haben 17000 € für Batterien ausgegeben, die ihren Strom Speichern. Bei einer Lebensdauer von 10 Jahren kostet sie das Speichern des Stroms dann 1700 € im Jahr. Wenn alle Häuslebesitzer sich jetzt ebenfalls wie sie Batterien kaufen (ich nehme mal an, es handelt sich um einen Lithiumionenakku) dann würde der Preis für Li enorm in die Höhe schnellen. Zudem sind die Lithiumreserven der Erde sehr begrenzt und die Menschen unseres Planeten werden es nicht zulassen, dass die gesamte Li-Produktion nach Deutschland gekarrt wird. Dieselben Überlegungen für ihre Heizung: Wenn alle Heizungen mit Pellets betrieben würden, dann wären die Wälder der Erde bald abgeholzt. Was ich sagen möchte: Ihre Insellösung ist ja ganz schön, funktioniert aber nicht für die gesamt Volkswirtschaft in Deutschland und ist daher nicht auf unser ganzes Land übertragbar. Daher gilt nach wie vor: Die sogenannte "Energiewende" ist zum Scheitern verurteilt, weil gelegentlicher Strom aus Wind und Sonne unsere Volkswirtschaft nicht rund um die Uhr mit Strom versorgen kann und damit kein einziges Kraftwerk zu ersetzen vermag.
    Sie fragen, ob wir wirklich Atommüll lagern wollen. Antwort: Das ist keine Frage des Wollens sondern des Müssens! Der radioaktive Abfall ist nämlich schon real vorhanden.

    12 1
  14. Gustav Rach

    vor 5 Jahren

    Ich habe noch was vergessen, diesen interessanten Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=NJ6tu18ySlg
    Sehenswert!!!

    4 0
  15. Christian Lösch

    vor 5 Jahren

    Sehr geehrter Herr Lehner,
    wie sind Sie eigentlich mit Ihrer PV-Anlage im Herbst und Winter zurechtgekommen?
    Ganz konkret: Wie hoch war im Zeitraum Oktober - Februar der Anteil der eigenen Stromerzeugung an Ihrem Stromverbrauch?

    11 0
  16. Christian Lösch

    vor 5 Jahren

    Hallo Herr Lehner,
    ich hatte eine Antwort auf meine Frage erwartet, wie hoch der Stromertrag Ihrer PV-Anlage in den Monaten Oktober bis Februar war.
    Ist das Ergebnis so schlecht, dass Sie das nicht veröffentlichen wollen?

    1 0
  17. Bodo Müller

    vor 5 Jahren

    [Dieser Kommentar wurde, weil beleidigend, gelöscht. Der Moderator]

  18. Dirk Kaiser

    vor 5 Jahren

    @Herr Lehner
    " Ich brauche eigentlich heute kein EEG mehr, sondern nur ein vernünftiges Umfeld. Wenn es euch interessiert, nachstehend ein Link zu meinem Einfamilienhaus. http://www.regio-tv.de/video/217083.html Einem Regionalsender war es einen 12-minütigen Bericht wert."
    ********************************+++++

    Gratuliere Herr Lehner, offensichtlich gehören Sie zu jenen, die es sich wirtschaftlich leisten können, sich für sehr viel Geld zu 70% (?) oder 80(%) autark zu versorgen... Es wäre mal interessant, wie sich die Situation - insebesondere mit Ihrer Batterie - nach 10 Jahre darstellt! Ich wage mal die Prognose, dass das TV-Team darüber keinen Film drehen wird! (Es sei denn, die Stimmungslage der Mainstream-Journalie "pro Energiewende" in Deutschland hat sich bis dahin geändert)
    .
    Vielleicht können Sie ja aber auch einräumen, dass Ihre Lösung nur auf eine geringe Minderheit der deutschen Haushalte übertragbar ist, denn man möge sich mal überlegen, wieviele Jahre eine Haushalt allein mit den Anschaffungskosten Ihrer Batterien mit Strom versorgt werden kann.
    .
    Also wer es sich leisten kann, genug Idealismus besitzt und meint, damit sein Gewissen in Bezug auf die "Weltrettung" besänftigen zu können, soll Ihnen unbedingt nachahmen...!

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