Das EU-Emissionshandelssystem – Erfolgsgeschichte mit Reformbedarf

Gastautor Portrait

Dr. Sonja Peterson

Institut für Weltwirtschaft

Dr. Sonja Peterson studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Hamburg und Volkswirtschaftslehre an der University of Colorado at Boulder, bevor sie im Graduiertenkolleg “Integrative Umweltbewertung” an der Agrarfakultät der Universität Kiel promovierte. Seit 2013 ist sie wissenschaftliche Geschäftsführerin am Institut für Weltwirtschaft. Dort forscht die Umweltökonomin bereits seit über zehn Jahren zu den Themen Klima- und Energiepolitik sowie zu umweltpolitischen Instrumenten.

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31. März 2014

Das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) steht angesichts seit Monaten niedriger Zertifikatpreise von deutlich unter 5 Euro pro Tonne CO2 in der Kritik. Falsch an der Kritik ist, dass das System insgesamt versagt hat. Vielmehr hat es – wie vorgesehen – dazu geführt, die gesetzten Emissionsziele zu erreichen und dies zu deutlich niedrigeren gesamtwirtschaftlichen Kosten als durch unflexible „Command-and-Control“ Regulierungen.

Die niedrigen Zertifikatpreise bringen lediglich zum Ausdruck, dass die Ziele bei den heutigen Gegebenheiten keine großen Anstrengungen mehr erfordern. Zum  Problem wird dies, weil die bisherigen Ziele politisch gesetzt wurden und sich nicht ausreichend an den klimapolitischen Notwendigkeiten orientieren.

Mittel- bis langfristig sind viel größere Emissionsreduktionen als bislang beschlossen notwendig. Die EU hat sich in ihrer Road-Map vorgennommen, die Emissionen bis 2050 um 80 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Das gleiche Ziel hat Deutschland für sich festgelegt. Die bisherigen Vorgaben innerhalb des EU-EHS stehen damit nicht in Einklang.

Dieser Hintergrund macht klar: Alleinige Aufgabe des Emissionshandels ist es nicht, die aktuell gesetzten Emissionsziele zu erreichen. Das EU-EHS sollte vielmehr einen technischen Wandel induzieren, der die mittel- bis langfristigen Klimaziele (auch politisch) erreichbar und finanzierbar macht. Niedrige Zertifikatpreise, die keine Anreize für technologische Entwicklungen setzen,  werden sonst zum Problem. Dazu kommt, dass das EU-EHS bislang keine Mechanismen kennt, um auf unvorhergesehene Ereignisse wie die Finanzkrise zu reagieren, die zu stark sinkenden Zertifikatspreisen führen.Windkraft18520[1]

Damit das EU-EHS weiterhin eine zentrale Rolle in der europäischen Klimapolitik spielen kann, sind zwei Dinge notwendig:

  •  Zum einen sollten die Reduktionsziele verschärft werden. Das jetzt auf den Weg gebrachte Ziel, die Emissionen verglichen zu 1990 bis 2030 um 40 Prozent zu senken, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.  Aber  es geht noch nicht weit genug, wenn die Vorgaben der Road-Map für 2050 erreicht werden sollen.
  • Zum anderen müssen Mechanismen geschaffen werden, um auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können. Die Vorschläge für eine Stabilitätsreserve greifen dabei noch zu kurz. Ähnlich wie es Inflationsziele in der Geldpolitik gibt, wo die Geldmenge entsprechend der Wirtschaftslage angepasst wird, muss es Preisziele im EU-EHS geben sowie Mechanismen, um die Zertifikatsmenge anzupassen.

Dies würde den Übergang zu einem „Hybrid-Systems“ bedeuten, das mengen- und preisbasierte Ansätze und damit die jeweiligen Vorteile kombiniert. Konkret hieße dies, im EU-EHS Preisunter- und – aus Gründen des Wettbewerbs – vielleicht auch Preisobergrenzen für die CO2-Preise zu schaffen. Erreichen ließe sich dies am einfachsten durch Minimumpreise bei den Auktionen von Zertifikaten. Bei einem Überangebot an Zertifikaten würden nicht alle Zertifikate zum Minimumpreis verkauft und die Zertifikatmenge würde sich verknappen.  Die entstehende Reserve an Zertifikate könnte verkauft werden, wenn der Minimumpreis erreicht wird. Eine Preisobergrenze würde entstehen, wenn zum Maximumpreis eine beliebige Menge an Zertifikaten auktioniert würde. Auf diese Weise wird die Preisunsicherheit nach unten und oben verringert. Ersteres garantiert Anreize zum Klimaschutz, letzteres eine Begrenzung der Wettbewerbseffekte für die regulierten Firmen.

 

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  1. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    politisierte Wissenschaft! Dafür kasteien wir uns selbst!
    .
    Was wird aus der Energiewende, wenn der wesentliche Grund für deren "Einführung" entfällt oder sich als überzogen dargestellt erweist? Sind teure CO2-Vermeidungstrategien der richtig Weg oder wären Anpassungstrategien nicht sinnvoller?

    Siehe FAZ vom 27.03.2014

    "Der Streit um den Uno-Klimabericht eskaliert: Der renommierte Umweltökonom Richard Tol tritt aus Protest gegen Formulierungen im neuen Welt-Klimareport zurück. Der Report drifte in Richtung Alarmismus, moniert er empört.".

    Prof. Richard Tol ist/war koordinierender Leitautor des IPCC-Kapitels über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels.

    Bei einem solchen Renommè wiegt es schwer, wenn ein Wissenschaftler dieses Formates nach fast 10 Jahren Mitarbeit den Klimarat verläßt, und zugleich schwere Vorwürfe erhebt:
    .
    "Es gebe zu viel 'Klima-Alarmismus'. Im Gespräch mit der F.A.Z. kritisierte Tol, daß es einen starken Druck gebe, die Klimaberichte möglichst dramatisch zu formulieren.
    .
    'Es gibt viele Bürokraten, Politiker und Wissenschaftler, deren Jobs davon abhängen, daß die Klima-Katastrophe möglichst schlimm erscheint', sagte Tol.
    .
    Außerdem gebe es eine Art Selbstselektion der beteiligten Wissenschaftler und Politiker: Vornehmlich solche, die Klima-Alarmismus zuneigten, würden sich bei dem Thema engagieren."
    ...
    Oder wie es Hermann Ott (Die Grünen) formulierte: "Wir brauchen die Angst der Menschen!" - So werden Menschen manipuliert und gesteuert... Dazu erübrigt sich wohl jeder Kommentar

  2. Hubertus Grass

    vor 4 Jahren

    "Was wird aus der Energiewende, wenn der wesentliche Grund für deren "Einführung" entfällt oder sich als überzogen dargestellt erweist?

    Nach dem Rückzug von Herrn Tol sind noch über 300 Wissenschaftler beim IPCC übrig geblieben.
    Die Wissenschaft ist sich tendenziell einig, die Esoteriker streiten sich noch, die Zyniker wittern Konjunktur.

    "Sind teure CO2-Vermeidungstrategien der richtig Weg oder wären Anpassungstrategien nicht sinnvoller?", fragen Sie.
    Wie sehen denn Anpassungsstrategien gegen die Versauerung der Meere, das Schmelzen der Gletscher und den Klimawandel in Afrika aus? Bauen die Niederländer in Bangladesh die Polder? Schon in der Lausitz und den deutschen Alpen ist man überfordert, sinnvolle Anpassungsstrategien zu entwickeln.

  3. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Hallo Herr Grass,

    eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Weltweit gesehen sind wir da in einer Außenseiterposition die für die Verbesserung der von Ihnen angesprochenen Punkte überhaupt keine Wirkung hat. Nur wenn mehrere Schwalben den selben Weg wie wir gehen kann man eventuell die Schäden etwas abmildern aber nicht vollkommen verhindern.

    Das bei uns im Land kostet viel Geld bringt aber nichts und heißt Energiewende. Nach zwei verlorenen Weltkriegen probieren wir uns jetzt als Retter der Welt doch wir stehen am Ende wieder alleine da denn der Rest der Welt hält nicht zu uns und unserer Position.

    Lasst uns absteigen von unseren hohen Roß und Wege finden die alle zusammen tragen können und wirklich der Umwelt helfen und somit auch der Menschheit.

    2 0
  4. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    Herr Gras, wir reden hier nicht über irgendeinen Wissenschaftler des IPCC, sondern über einen Leitautor. Darüberhinaus ist der Grund seines Ausstiegs bemerkenswert!
    .
    Wenn ich heute im Radio höre, dass (lt. IPCC) die "Auswirkungen des welteiten Klimawandels heute noch deutlicher zu spüren sind..." Wie denn? Wir haben seit 17 Jahren einen Stop des globalen Erwärmungstrends zu verzeichnen...
    .
    Was meinen Sie mit weltweite Gletscheschmelze? Die Arktisgletscher nehmen leicht ab, die der Antarktis nehmen zu! Weshalb das so ist, darüber findet man in seriöse wissenschaftlicher Literatur keine Antwort - nur Umwelt-NGO's, grüne Parteien usw. sind sich bei der Antwort auf diese Frage sicher und sie haben antürlich - oh Wunder - auch einen Schuldigen dafür! Oder sprechen Sie von der berühmten Himalaja-Gletscherschmelze des deutschen "Vorzeige-Klimakatastrophen-Pabst, Prof. Schellnhuber? Seine "Prognose" war ja wohl eine peinliche Lachnummer!
    .
    Wie sehr das IPCC Politik und Wissenschaft spaltet, zeigt auch das Ringen um den SPM zum AR5 im letzten Jahr.
    .
    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/der-ipcc-bericht-politisierte-wissenschaft/0010833/
    .
    Also zumindest starke Indikatoren dafür, nicht mehr alles ungeprüft für bare Münze zu nehmen!

    2 0
  5. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    P.S.federführend bei der "Verhandlung" des SPM: Hermann Ott:

    "German Green Party politician Hermann Ott, on the other hand, is satisfied with Germany's conduct in the negotiations. Since Helmut Kohl's government, Ott says, there has generally been consensus on the significance of climate protection, making it possible for "a great deal of continuity and a high level of expertise" to develop within Germany's Federal Ministry for the Environment.

    Despite resistance from many researchers, the German ministries insist that it is important not to detract from the effectiveness of climate change warnings by discussing the past 15 years' lack of global warming. Doing so, they say, would result in a loss of the support necessary for pursuing rigorous climate policies. "Climate policy needs the element of fear," Ott openly admits. "
    .
    http://www.spiegel.de/international/world/climate-scientists-face-crisis-over-global-warming-pause-a-923937.html

    1 0
  6. Hubertus Grass

    vor 4 Jahren

    Die Wissenschaft ist sich in Sachen Klimawandel einig; das schließt ein, dass noch nicht alle Phänomen schlüssig erklärt werden können.

    Es gibt Unternehmen und Lobbyorganisationen, die viele Millionen ausgeben, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel zu diskreditieren. Man möge sich mit deren Methoden und Arbeitsweisen vertraut machen, um die Handlungsreisenden zu erkennen, die uns wie weiland die Katholische Kirche Glauben machen wollen, die Erde sei eine Scheibe.

    http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker#comments

  7. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    Herr Grass,

    Journailstinnen aus den Fachbereichen Soziologie, Politik, Psychologie und Germanistik bzw. Soziologie, Volkswirtschaft und Politik fallen über einen "PR-Manager" her wegen seiner vom Mainstream abweichenden Meinung zur Klimakatastrophe? Morano stand Bush nahe und ist zudem Republikaner, ich könnte mir vorstellen, dass große Teile des Textes aus Schriften des amerikanischen Wahlkampfes stammen... aber das ist nur eine Vermutung.
    .
    Der "Klimawandel-Konsens" besteht nur auf interessierter politischer Seite:
    1992, in Rio de Janeiro auf der ersten großen UN-Umweltkonferenz, haben die Vertreter von 170 Regierungen und weiteren Nichtregierungsinstitutionen (NGO) vor einer gefährlichen globalen Erwärmung durch die steigende Emission von CO2 in der Atmosphäre durch Nutzung der fossilen Brennstoffe gewarnt. Drastische Maßnahmen, Energiesteuern und Umweltabgaben wurden gefordert.
    .
    Als erste Antwort auf diese irrationalen Forderungen haben 425 Wissenschaftler, darunter 62 Nobelpreisträger den „Heidelberg Appeal“ unterschrieben, in dem sie fordern die wissenschaftliche Ehrlichkeit nicht dem politischen Opportunismus und einer irrationalen Ideologie zu opfern. Inzwischen sind diesem Appell mehr als 4000 Wissenschaftler, darunter 72 Nobelpreisträger aus 106 Ländern beigetreten.

    5 0
  8. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    Dirk Kaiser vor 24 Minuten
    Vielen Dank! Sie erhalten zur Freischaltung Ihres Kommentars eine E-Mail.
    Im Jahre 1998 unternahm der anerkannte Festkörperphysiker Frederick Seitz (Wigner-Seitz-Zelle) eine weitere Initiative, der – so seine Meinung – wissenschaftlichen Wahrheit in Bezug auf den Klimawandel, zum Durchbruch zu verhelfen. Er war Mitbegründer des „Oregon Global Warming Petition Project“, das
    bis heute 31.478 amerikanische Wissenschaftler, davon 9.029 Physiker unterschreiben haben.
    .
    petitionproject.org
    .
    Im Dezember 2008 und ergänzt im März 2009 wanden sich über 700 Wissenschaftler mit dem so genannten „U.S. Senate Minority Report“ (auch als Inhofe Report bezeichnet) an den Senat der Vereinigten Staaten. Die Unterzeichner wehrten sich gegen den so genannten Konsens, dass der Mensch für die Erwärmung hauptsächlich verantwortlich gemacht werden kann. Im Report steht, dass die 700 Wissenschaftler die Zahl der an der Zusammenfassung für Politiker des IPCC beteiligten Wissenschaftler (52) um das mehr als 13 fache übersteigt. Sie führten insbesondere die Messungen an, die die alarmistischen von Modellen unterstützten Prophezeiungen widerlegen.
    .
    In einem offenen Brief vom Juli 2007 an die Physikerin und Kanzlerin Frau Dr. Merkel fordern fast 320 Wissenschaftler und engagierte kompetente Bürger, „die Kanzlerin möge sich nicht länger den offensichtlichen Fakten gegenüber verschließen und von der Pseudoreligion der anthropogenen
    Erwärmung ablassen.“ Und weiter: „Die Temperaturmessungen ab 1701 widerlegen anthropogen verursachte Temperaturschwankungen.“
    Nicht zuletzt haben weltberühmt Physiker (Nobelpreisträger!) offen Position gegen die AGW-Hypothese bezogen…
    .
    populartechnology.net/2010/07/eminent-physicists-skeptical-of-agw.html
    .
    Und in Deutschland glaubt man lieber Sozialpädagogen und ähnlich "Experten"?

  9. Hubertus Grass

    vor 4 Jahren

    Die zehn wärmsten Jahre zwischen 1880 und 2013
    ----------------------------------------------------------------------
    Rang Jahr Abweichung vom langjährigen Mittel °C
    1 2010 0.66
    2 2005 0.65
    3 1998 0.63
    4 2013 0.62
    4 2003 0.62
    6 2002 0.61
    7 2006 0.59
    7 2009 0.59
    7 2007 0.59
    10 2004 0.58

    Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)
    Die Daten von NOAA und Nasa weichen etwas ab; bei der Nasa steht 2013 auf Rang 7

  10. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    Ach ja, der WMO-Bericht vor einigen Tagen... Zu Ihrer Aufzählung.
    .
    Die Temperaturspitzen, die zum Jahreswechsel 2009/2010 und 1997/1998 sind El Niño-basiert!
    .
    Darüber hinaus ist in den von Ihnen angeführten Daten der Wärmeinseleffekt nicht berücksichtigt, stehen doch inzwische rund 51% der Messstationen an Flughäfen. Insgesamt befinden sich 80% der Messstationen in städtischen Gebieten, diese machen aber nur 3% der Landfläche aus...
    .
    Die WMO, die ebenso wie das IPCC eine Organisation der UNO ist, wählt ihre Formulierungen dann doch lieber so, dass der Umstand dass es seit über 15 Jahren nicht mehr wärmer wird nicht so deutlich auffällt. Ich brauch Ihnen, Herr Grass nichts über solche sprachlichen Möglichkeiten erzählen, da werden Sie sich bestens auskennen... In der Presseerklärung wird der Begriff Stillstand (Hiatus) nicht einmal erwähnt. Dort heißt es stattdessen:

    The report confirmed that 2013 tied with 2007 as the sixth warmest on record, continuing the long-term global warming trend.

    (…)Thirteen of the fourteen warmest years on record have all occurred in the 21st century, and each of the last three decades has been warmer than the previous one, culminating with 2001-2010 as the warmest decade on record.

    An diesen Aussagen ist zunächst einmal nichts falsch. seit 1850 ist es etwa 0,9 °C wärmer geworden.
    .
    Die Erwärmung fand, in drei Schüben statt. Von 1860 bis 1880, von 1910 bis 1940 und von 1975 bis ungefähr 2000. (Daten: HadCRUT 4)
    .
    Seit 1998 befindet sich die globale Temperatur auf einem Plateau, es wird weder wärmer noch kälter. Das was die WMO beschreibt, also dass 13 der 14 wärmsten Jahre im 21. Jahrhundert liegen (einzige Ausnahme 1998) und dass damit sämtliche Jahre ab 2000 irgendwo in den Top 14 der letzten 160 Jahre liegen, ist schließlich genau das, was man bei einer Stagnation auf hohem Niveau erwarten würde.

    3 1
  11. Dominik Pöschel

    vor 4 Jahren

    Klima hin und Klima her eine verbesserung des besagten ist verdammt schwer. Selbst wenn alle Länder der Welt ab heute den CO2 Ausstoß extrem verringern würden ist eine Auswirkung der verringerung in frühestens 60 Jahren zu erwarten, was man aber auch nur vermuten kann. Die Taktik "am Deutschen Wesen soll die Welt genesen" ist hier nicht zutreffend bzw. nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich bin für ein sinnvolles miteinander herkömmlicher und Regenerativer Energie. So kann man auch ärmern Ländern den schrittweisen Umstieg ermöglichen und ein verständniss für die Notwendigkeit erwarten. Was bei uns auch Kostenmäßig zur Zeit abläuft ist kein Ruhmesblatt und anderen Ländern kann man dies nicht empfehlen. Politisch sind aussser vielen Worten keine Taten was das EEG angeht gefolgt. Ja ja die Energiewende.......

  12. Dirk Kaiser

    vor 4 Jahren

    Hallo Herr Wagner,

    es ist wie in allen Beiträgen zu den Erneuerbaren... siehe auch die Beiträge der Solar-und Windgastautoren hier im Forum!
    Wo Sie hinschauen nur Erfolgsgeschichten! Das ist ja wie im richtigen Leben! :-)

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