Klimaschutz, Energienutzung und Geothermie in Island – Eine studentische Reise in 6 Etappen

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Ende April 2025 nahmen Studierenden der Studiengänge Energiewirtschaft und Public Management der Hochschule Darmstadt an einer einwöchigen Exkursion nach Island teil, die im Rahmen des energiewirtschaftlichen Wahlfaches „Energiewirtschaft in Island“ unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Stork und Prof. Dr. Anke Kopsch organisiert wurde.

Im Mittelpunkt der Reise stand die Frage, ob die Vulkaninsel im Nordatlantik für uns ein inspirierendes Vorbild sein kann. Die Beiträge auf dieser Seite sind während dieser Exkursion nach Island entstanden.

Was Island in Sachen Energie so spannend macht

Aufgrund seiner einzigartigen Lage und den geologischen Besonderheiten verfügt Island über natürliche Energiequellen im Überfluss. Die erneuerbaren Energien machen das Land zu einem interessanten Wirtschaftsstandort und Forschungssektor. Island sieht sich zudem als älteste Demokratie Europas. Die isländische Gesellschaft hat eine beindruckende zivilgesellschaftliche Entwicklung vorzuweisen und liefert Lösungen u. a. bei der Bürgerbeteiligung oder der Gestaltung von Transformationsprozessen.

Wir danken den Student*innen für die interessanten Einblicke Pia Berger, Ilias El Garti, Pascal Gehwald, Jessica Pardo, Moritz Raatz, Sajeel Tahir und Marc Welter.

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Etappe 1: Island hat ein Effizienzproblem

Island: Nachhaltigkeit zwischen Naturkraft und Gemeinsinn?

Auf dem Programm der Exkursion standen neben der touristischen Erkundung der Insel u.a. eine Diskussionsrunde in der Stadtverwaltung Reykjavik, eine Führung im Geothermiekraftwerk Hellisheidi, ein Besuch in einem Gewächshaus sowie ein Workshop und eine Autorenlesung an der University of Island.

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Etappe 2: Energieerzeugung in Island (Video)

Island ist ein globaler Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien.

Der Inselstaat im Nordatlantik schafft es, nahezu vollständig ohne fossile Brennstoffe auszukommen und das trotz rauem Klima und extremer Wetterbedingungen. Energie-Reporter*innen der University of Applied Sciences Darmstadt besuchen eines der größten Geothermiekraftwerke der Welt und erfahren, warum Strom hier so günstig und nachhaltig produziert werden kann und weshalb eine kontrollierte Nutzung der Ressourcen entscheidend für die Zukunft ist.

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Etappe 3: Carbon Capture and Storage mit CarbFix-Projekt (Video)

CarbFix in Island: CO2 im Gestein speichern.

Island zeigt, wie Klimaschutz innovativ funktionieren kann: Beim Projekt CarbFix wird CO₂ nicht nur vermieden, sondern direkt aus der Atmosphäre entnommen und dauerhaft im Basaltgestein gebunden. Diese weltweit einzigartige Negativ-Emissionstechnologie gilt als Meilenstein auf dem Weg zu einer carbon-negativen Zukunft. Fast wie vor Ort das Projekt hautnah erleben – inklusive spannender Einblicke von Professor Ole Sandberg von der Universität Reykjavik nun auf dem YouTube Kanal der Stiftung Energie und Klimaschutz verfügbar.

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Etappe 4: Energienutzung in Island - natürlich effizient? (Video)

Energienutzung Island – Natürlich effizient?

Fast 100 % Strom aus Geothermie und Wasserkraft, ein Fernwärmesystem, das fossile Brennstoffe fast überflüssig macht. Doch die Reportage zeigt: Überfluss heißt nicht automatisch Effizienz. Erst bewusster Umgang mit Energie macht die Energiewende möglich. Das ist die eigentliche Lektion aus Island.

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Etappe 5: Nachgefragt - Wie Island Klimaschutz denkt (Video)

Was denken Isländer*innen über Klimaschutz?

Zwischen Stolz auf fast 100 % erneuerbare Energie und Kritik an Konsum, Mobilität und politischer Verantwortung: Die Perspektiven der jungen Isländer*innen sind vielfältig.  Auch Tourismus und Fischerei spielen dabei eine zentrale Rolle, Chancen und Herausforderungen für die Klimapolitik inklusive.

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Etappe 6: Mehr als heiße Quellen

Was lehrt uns Island über nachhaltige Zukunft?

Eine nachhaltige Zukunft verlangt nicht nur technologische Lösungen, sondern auch ein neues Denken. Wie tief verankert ist dies bereits in Island?

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