COP30 in Belém: Studierende berichten von der Weltklimakonferenz

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Bild: Shutterstock.com/Antonio Scorza

Im November 2025 nahmen Studierende an der 30. Weltklimakonferenz in Belém, Brasilien teil und haben für die Stiftung vor Ort ihre Eindrücke beschrieben Der Ort könnte wohl kaum symbolischer sein: Die COP30 fand mitten im Amazonasgebiet, dem größten natürlichen Klimaschützer, statt.

Wir danken Sarah Victoria Thoma, Anna Neumann, Nils Michalke und Tom Bendel für ihre Beiträge mit spannenden Einblicken in die Konferenz und dem Stimmungsbild in Belém.

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Der Begriff COP steht für Conference of the Parties – die Vertragsstaatenkonferenz der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), also des Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen.

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COP30 – die COP, die indigene Stimmen wirklich hört?

Zumindest symbolische Zeichen für den Amazonas und die indigene Bevölkerung setzt das Ausrichtungsland Brasilien so viel wie irgend möglich: Schon am Flughafen in Belém begrüßen einen Regenwaldbilder; das COP-Maskottchen „Curupira“, der Beschützer des Waldes aus der indigenen Folklore, prangt auf jeder Trinkflasche.

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COP30 in Belém – Zwischen Amazonasdämpfen, Carbon Markets und der Frage nach dem Handeln

Belém ist nicht nur geografischer Austragungsort der 30. Weltklimakonferenz, sondern auch politischer. Proteste indigener Gemeinschaften sind jeden Tag präsent. Sie machen nur 5 % der Weltbevölkerung aus, schützen aber 80 % der globalen Biodiversität. Selten wird so sichtbar, wie eng Klimapolitik, Naturschutz und Gerechtigkeit miteinander verwoben sind.

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Wie KI den Klimaschutz verändert – Einblicke von der COP30

Technologie ist eines der großen Themen von COP30 in Belém, Brasilien. Kaum ein Bereich zeigt so deutlich, wie eng Forschung, Politik und Praxis inzwischen verzahnt sind. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie hilft, komplexe Klimadaten zu verstehen, Risiken besser vorherzusagen und Ressourcen gezielter einzusetzen. Doch entscheidend ist nicht allein die Technik, sondern wie sie genutzt und zugänglich gemacht wird.

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Der Amazonasregenwald als Schauplatz der Klimapolitik

Als größtes tropisches Waldgebiet der Erde umfasst das Biom etwa 6,7 Millionen Quadratkilometer und ist damit ein zentraler Stabilitätsfaktor für das Weltklima. Das Gebiet beherbergt rund 10 % der weltweiten terrestrischen Artenvielfalt. Studien schätzen, dass der Amazonasregenwald zwischen 150 und 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichert. Damit gehört er zu den wichtigsten terrestrischen Kohlenstoffsenken überhaupt. 

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Weltklimakonferenz COP30: Die wichtigsten Ergebnisse

Die COP30 offenbart erneut die Kluft zwischen wissenschaftlicher Dringlichkeit und politischem Handeln. Während neue Impulse zur Messung der Anpassung an den Klimawandel, Gerechtigkeit im Wandel zur Klimaneutralität und Gender gesetzt werden, macht die Welt Rückschritte beim Ausstieg aus fossilen Energien.

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